Burgenland

ÖVP Wahlkampffinale: Nehammer und Lopatka mobilisieren im Burgenland

Wichtige Richtungsentscheidung: ÖVP läutet Wahlkampf-Endspurt in Oberwart ein

Die ÖVP hat den Endspurt für den EU-Wahlkampf in Oberwart gestartet, obwohl die Prognosen dieses Mal nicht so positiv sind wie bei der Europawahl 2019. Der Europaabgeordnete und Landesparteiobmann Christian Sagartz mag nicht mehr kandidieren, doch mobilisierte er die Partei und betonte, dass gemeinsames Handeln zu einem guten Ergebnis führen kann.

Bundeskanzler Nehammer hob in seiner Ansprache die Bedeutung der EU als Friedens- und Wirtschaftsgemeinschaft hervor. Er erinnerte, dass die europäischen Staaten nach den Weltkriegen aus der Geschichte gelernt haben sollten und kritisierte Ideen zum EU-Austritt, insbesondere die Fantasien einiger Parteien über einen roten Knopf.

Spitzenkandidat Reinhold Lopatka lobte das Burgenland für seine profitablen Beziehungen zur EU und warnte vor den Freiheitlichen, die den Austritt befürworten. Er betonte, dass die Wahl eine wichtige Richtungsentscheidung sei und dass jede Stimme für anti-europäische Parteien ein Verlust für Österreich und Europa bedeuten würde.

Lopatka plädierte für mehr Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen wie Personen- und Güterverkehr, gleichzeitig forderte er eine Reduktion von überflüssigen Regulierungen. Er setzt sich für eine Weiterentwicklung der EU von einer Friedensunion zu einer Sicherheitsunion ein und unterstützt die Idee der Asylverfahren in Transitzonen oder Drittstaaten abzuwickeln.

Die ÖVP erreichte bei den letzten EU-Wahlen sieben Mandate. Für die diesjährigen Wahlen schickt die ÖVP-Burgenland Vanessa Tuder, JVP-Obfrau und Vizebürgermeisterin in Unterkohlstätten, als Kandidatin auf den achten Platz.

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