Österreichische Post startet flexibles Abo-Modell für Paketzustellung!
Die Österreichische Post startet am 10. November 2025 das flexible Abo-Modell „AllesPost“ für Online-Shopper.

Österreichische Post startet flexibles Abo-Modell für Paketzustellung!
Die Österreichische Post hat am 10. November 2025 ein neues Abo-Modell mit dem Namen „AllesPost“ eingeführt, das sich speziell an Online-Shopper richtet. Dieses innovative Modell ermöglicht es den Nutzern, Pakete jeglicher Herkunft über die Post abzuwickeln, ohne dass sie dafür jeweils eine separate Versandoption wählen müssen. Die Post verknüpft damit Flexibilität und Nutzerfreundlichkeit, was in der heutigen Zeit besonders geschätzt wird. Nutzer können den Service flexibel auf Monatsbasis abonnieren und jederzeit kündigen.
Gemäß 5min zahlen Kunden nur für Pakete, die ausschließlich über das Abo-Modell zugestellt werden und die ohne dieses Abo nicht von der Post übernommen worden wären. Dies sorgt für mehr Transparenz und Kostenkontrolle. Die zwei zur Verfügung stehenden Abo-Varianten sind „AllesPost Standard“ zum Preis von 2,90 Euro für fünf Pakete pro Monat und „AllesPost Premium“ für 5,90 Euro, das bis zu 15 Pakete pro Monat umfasst.
Wachsende Online-Shopping-Kultur in Österreich
Die Einführung des Abo-Modells fällt in einen Zeitraum, in dem der österreichische Distanzhandel einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt. Laut der eCommerce-Studie Österreich 2025, die vom Handelsverband und der KMU Forschung Austria veröffentlicht wurde, steigen die Ausgaben im Distanzhandel bis 2025 um 14% auf insgesamt 12,5 Milliarden Euro. Dies spiegelt einen klaren Trend wider: Immer mehr Österreicher investieren in Online-Einkäufe, was auch die Nachfrage nach effizienten Zustelllösungen erhöht.
Die Studie zeigt, dass die Pro-Kopf-Ausgaben im Distanzhandel 2025 bei rund 2.080 Euro liegen, was einen Anstieg von 13% ausmacht. Besonders bei jüngeren und technikaffinen Käufern ist das mobile Shopping begehrt, da die Ausgaben in diesem Bereich um 28% auf 4,1 Milliarden Euro steigen. Die Retourenquote, ein oft gepflegtes Problem des Online-Handels, hat sich ebenfalls auf 44% erhöht.
Alternative Zustellmethoden boomen
Immer mehr Konsumenten zeigen Interesse an alternativen Zustellkonzepten. Laut der Studie nutzen bereits 41% der Österreicher alternative Zustellmethoden, um traditionelle Hauszustellungen zu vermeiden. Besonders hoch ist dieser Anteil in den Bundesländern Burgenland (52%) und Wien (51%). Die Möglichkeit, Pakete alternativ zu empfangen, ist ein wesentlicher Vorteil des neuen Abo-Services der Österreichischen Post, der sowohl die Flexibilität als auch die Bequemlichkeit der Nutzer berücksichtigt.
Insgesamt bietet das neue „AllesPost“-Modell der Österreichischen Post eine zeitgemäße Antwort auf die zunehmende Nachfrage nach flexiblen, kostengünstigen und benutzerfreundlichen Versandlösungen in einer sich wandelnden Einkaufslandschaft. Nutzer können ihre Pakete nicht nur an eine persönliche „AllesPost“-Adresse in einem Logistikzentrum schicken lassen, sondern auch in Postfilialen, bei Postpartnern, in Hermes PaketShops oder sogar bei Nachbarn abholen.
Mit dieser Entwicklung demonstriert die Österreichische Post, dass sie bereit ist, sich den Herausforderungen des Online-Handels zu stellen und gleichzeitig den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden. Die steigenden Zahlen im Distanzhandel untermauern die Relevanz solcher Angebote, die notwendig sind, um in einer zunehmend digitalisierten Welt konkurrenzfähig zu bleiben.