
In Neusiedl am See (Burgenland) herrscht am Dienstag Ausnahmezustand. Aufgrund einer akuten Bedrohungslage bleiben vier Schulen geschlossen, wie exxpress.at berichtet. Betroffen sind die HAK/HAS, das Pannoneum, das Gymnasium und die Sportmittelschule. Die Bildungsdirektion hat auch die Schließung umliegender Schulen angeordnet, um die Sicherheitslage zu überprüfen.
Im Pannoneum wurde ein sicherheitsrelevanter Hinweis entdeckt. In einer Schultoilette fanden Schülerinnen und Schüler die Drohung: „Amoklauf 25. März vor Schule“. Die Verfasserin oder der Verfasser dieser Drohung ist derzeit unbekannt, und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Diese nimmt die Drohung sehr ernst und sichert das Gelände verstärkt.
Schüler und Eltern informiert
Eltern und Schüler wurden am Vorabend über die Situation informiert. Anstatt Präsenzunterricht findet am Dienstag Homeschooling in den betroffenen Schulen statt, wie auch heute.at berichtet. Das schnelle Handeln der Polizei und der Bildungsbehörden soll dazu beitragen, die Sicherheit aller Farbigen zu gewährleisten.
Die Diskussion um die Sicherheit an Schulen hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, insbesondere im Kontext vergangener Amokläufe in Deutschland. Hinzu kommt die Initiative "Sicherheit in Schulen", die Bildungsinstitutionen dabei unterstützt, ein sicheres Umfeld zu schaffen. Diese Initiative verfolgt das Ziel, Krisenprävention zu fördern und bietet unter anderem interaktive Vorträge zur Diskussion über technische Präventionsmaßnahmen an, wie auf praeventionstag.de beschrieben.
Insgesamt ist die Schließung der Schulen eine wichtige Maßnahme zur Sicherstellung der Sicherheit von Schülern und Lehrkräften in Neusiedl am See. Die Polizei wird weiterhin eng mit den Bildungsbehörden zusammenarbeiten, um die Situation zu klären und die Öffentlichkeit auf dem Laufenden zu halten.
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