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Im Burgenland spitzt sich die Lage vor den anstehenden Wahlen zu! Der Grünen-Chef Werner Kogler hat am Freitag, während eines Wahlkampfauftritts in der Fußgängerzone von Eisenstadt, eindringlich gewarnt: Sollten die Grünen den Einzug in den Landtag verpassen, droht eine Regierung aus der FPÖ und der ÖVP, die von ihm als „blau-schwarz“ bezeichnet wird. „Wollen wir das? Nein!“, rief Kogler in der Menge, während er auf die Notwendigkeit hinwies, für Naturschutz, Bodenschutz und mehr Transparenz einzutreten, wie ORF Burgenland berichtete.
Spitzenkandidatin Anja Haider-Wallner äußerte sich kämpferisch und betonte, dass es „wirklich ans Eingemachte“ gehe. Für die Grünen gehe es um die Zukunft; das Schicksal der Umwelt- und Naturschutzpolitik liege in den Händen einiger tausend Wählerstimmen. Haider-Wallner kritisierte zudem die Wirtschaftspolitik von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und bezeichnete diese als „Gulasch-Kommunismus“. In Bezug auf die Haushaltslage äußerte sie: „Wir wissen gar nicht, wie hoch der Schuldenrucksack für jeden Burgenländer ist“, was auf eine mangelhafte Transparenz hinweist, berichtete Die Presse.
Kogler forderte auch, dass das Kürzen des Klimabonus nicht der richtige Weg sei und kritisierte die aktuelle Bundespolitik: „Jetzt wird so gekürzt, dass der Wirtschaft und der Umwelt geschadet wird.“ Der eine klare und vielseitige Stimme für Umweltanliegen brauche, ist unumstritten. Der Wahlkampf nähert sich seinem entscheidenden Punkt, und die nächsten Tage könnten entscheiden, ob die Grünen im Burgenland weiter politische Macht haben oder ob sie in die Opposition gedrängt werden.
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