Am 20. Jänner 2026 kam es im Burgenland, Bezirk Güssing, zu einem Vorfall, der die beschauliche Ruhe der Region erheblich störte. Eine 85-jährige Frau wurde Opfer eines Einbruchs in ihrem eigenen Wohnhaus. Der Vorfall ereignete sich gegen 12:15 Uhr, als eine unbekannte Täterin in das nicht versperrte Haus eindrang und schnell mehrere goldene Halsketten aus dem Schlafzimmer stahl. Die Täterin, beschrieben als eher klein und kräftig, trug eine graue Hose, eine Winterjacke und einen grauen Schal.
Die Situation eskalierte, als die Hauseigentümerin die Einbrecherin überraschte und sich ihr in den Weg stellte. Dies führte dazu, dass die Täterin die 85-Jährige einfach zu Boden stieß und daraufhin aus dem Haus flüchtete. Glücklicherweise blieb die ältere Dame unverletzt, aber es bleibt unklar, wie hoch der materielle Schaden durch den Diebstahl ist. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein, die bislang jedoch ohne Erfolg verlief. Die Ermittlungen sind jedoch im Gange und sollen die Identität der Täterin klären.
Alarming Trends bei Wohnungseinbrüchen
Dieser Vorfall wirft ein Licht auf die zunehmenden Probleme mit Wohnungseinbrüchen. Laut einem Bericht von Statista trendet die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland seit der Corona-Pandemie steil nach oben. Im Jahr 2023 wurden rund 119.000 Diebstähle aus Wohnungen gemeldet, wobei 77.800 als Wohnungseinbruchdiebstahl klassifiziert wurden. Dies markiert den höchsten Stand seit 2019, aber immer noch über 50% weniger als 2015.
Die Erkenntnisse über Einbrüche zeigen auch, dass das Risiko, Opfer eines Diebstahls zu werden, in städtischen Bundesländern erheblich höher ist. So verzeichnete Mülheim an der Ruhr die höchste Einbruchsrate mit 283 Fällen pro 100.000 Einwohner, während Fürth die niedrigste Rate mit nur 33 Fällen aufweist. Die Aufklärungsquote für Wohnungseinbrüche ist zudem alarmierend niedrig. 2023 wurde lediglich eine Quote von 14,9% erreicht, was den niedrigsten Stand seit Jahren darstellt.
Die Polizei ermittelt in diesem Fall weiter und hofft, durch weitere Hinweise der Bevölkerung die Täterin identifizieren und zur Verantwortung ziehen zu können. Der Vorfall unterstreicht die Wichtigkeit von Sicherheitsvorkehrungen in Wohngegenden, insbesondere für ältere Menschen, die möglicherweise verletzlicher sind.
Die Geschehnisse in Güssing machen deutlich, dass Prävention und schnelles Handeln der Polizei entscheidend sind, um die Sicherheit in Wohnanlagen zu verbessern und das Gefühl der Sicherheit der Bewohner zu stärken. Weitere Informationen über Sicherheit und Kriminalität in Deutschland finden Sie in einem umfassenden Bericht von Statista.
Für mehr Details zu dem Vorfall in Güssing besuchen Sie 5min oder Heute. Ein weiterer Blick auf die aktuelle Kriminalstatistik in Deutschland kann unter Statista geworfen werden.