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Am Freitagvormittag wurde Hans Peter Doskozil (SPÖ) als Landeshauptmann des Burgenlandes von Bundespräsident Alexander Van der Bellen angelobt. Bei der feierlichen Zeremonie, die in der Hofburg stattfand, war auch Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) anwesend. Diese Angelobung markiert bereits Doskozils vierte in der Hofburg – erstmals als Verteidigungsminister und nun als Landeshauptmann. Van der Bellen gratulierte Doskozil zu seinem Wahlsieg und lobte dessen „rasche Verhandlungen“ zu einer Rot-Grün-Koalition, wie auf oe24 berichtet wurde.
Der Bundespräsident hob in seiner Ansprache die „wirklich bemerkenswerte“ Entwicklung des Burgenlandes hervor, das nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem EU-Beitritt ein „Brücke in den geöffneten europäischen Osten“ geworden ist. Van der Bellen betonte, dass die Landesregierung sich auch zu einem starken Europa bekenne und das Burgenland eine Vorreiterrolle bei der Förderung der Erneuerbaren Energien übernommen habe. „Sie werden wieder viel Verantwortung tragen. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und gutes Gelingen“, sagte Van der Bellen zu Doskozil, wie auch ORF.at berichtete.
Besonderheit der Angelobung
Doskozil bezeichnete seine vierte Angelobung als ein „etwas Besonderes“ und betonte die Bedeutung der Gespräche mit dem Bundespräsidenten, die für ihn stets angenehm seien. Bei dieser Gelegenheit diskutierten sie auch die allgemeine politische Situation. Begleitet wurde Doskozil nicht nur von seiner Familie und Mitarbeitern, sondern auch vom Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics, was auf das gute Verhältnis der Landesregierung zur Kirche hinweist. „Es ist wichtig, sich auf die Traditionen und Werte zu besinnen“, so Doskozil.
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