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In Oberwart im Burgenland herrschte heute, am 4. Februar 2025, große Aufregung, nachdem über soziale Medien ein angeblicher Amoklauf an mehreren Schulen angekündigt wurde. Die Drohungen führten dazu, dass die Handelsakademie, die HBLA und ein zweisprachiges Gymnasium am Dienstagmorgen geschlossen blieben, und die Schüler für die nächsten drei Tage aus der Ferne unterrichtet werden sollten. Die Landespolizeidirektion Burgenland gab jedoch schnell Entwarnung, nachdem die Verfasser der Droh-Postings identifiziert wurden. Es handelt sich um zwei 15-jährige Mädchen, die die bedrohlichen Botschaften "aus Jux und Tollerei" verfasst hatten, wie Polizeisprecher Helmut Marban erklärte. Laut Berichten von 5min.at haben die Teenagerinnen keinerlei Verletzungsabsicht gehabt und die Situation war von Anfang an nicht bedrohlich.
Entwicklung der Ermittlungen
Die Polizei konnte rasch die Identitäten der Jugendlichen klären und diese zur Verantwortung ziehen. Obwohl die Mädchen gestanden haben, die gefährlichen Postings erstellt zu haben, könnte ihnen rechtlich nur eine Anklage wegen gefährlicher Drohung drohen, da niemals eine tatsächliche Gefahr bestanden habe. Die Bildungsdirektion wird nun über die nächsten Schritte entscheiden, nachdem die ursprüngliche Pläne für eine dreitägige Schließung der Schulen vorläufig zurückgenommen werden könnten, wie in einem weiteren Bericht von heute.at zu lesen ist.
Die Vorfälle werfen Fragen zur Verantwortung im Umgang mit sozialen Medien auf und verdeutlichen die Bedeutung von schnellem Handeln durch die Behörden, um solchen Gefahren sofort entgegenzuwirken. Die aktuellen Ereignisse sind jedoch als Beispiel für leichtfertige Umgang mit gravierenden Themen anzusehen, ohne die unterrichts- und schulbezogenen Abläufe umfassend zu gefährden.
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