Am Mittwoch, dem 4. März 2026, finden im Raum Ferlach umfangreiche Übungsszenarien des Bundesheeres statt. Die geplanten Übungen werden von 13 bis 17 Uhr rund um das Miklitsch Haus, das Rathaus Ferlach und den Platz beim Ferlacher Turnverein durchgeführt. Dabei ist mit einer erhöhten Militärpräsenz und dem Einsatz von Übungs-Knall-Munition zu rechnen, wodurch Knallgeräusche hörbar sein werden. Die Bevölkerung kann jedoch beruhigt aufatmen – es besteht keine Gefahr für die Anwohner, wie das Klick Kärnten berichtet.
Insgesamt werden rund 200 Soldaten an diesem Manöver teilnehmen, darunter Kräfte des Hochgebirgsjägerbataillons 26, der Miliz und der Militärpolizei. Das Manöver, das sich über mehrere Standorte, darunter Arnoldstein, Spittal und Villach, erstreckt, hat den Schwerpunkt auf den „Kampf in urbanem Umfeld“. Dabei werden realistische Szenarien nachgestellt, um die Soldaten bestmöglich auf zukünftige Einsätze vorzubereiten. Die Ausbildung wird nicht nur durch den Einsatz von Fahrzeugen, wie Lkw und dem gebirgsbeweglichen Universalgeländefahrzeug vom Typ „BVS10 Hägglunds“, unterstützt, sondern auch durch Duellsimulatoren, um praxisnahe Erfahrungen zu vermitteln, erläutert 5min.at.
Sicherheitsmaßnahmen und Hinweise für die Bevölkerung
Die Bevölkerung wurde im Vorfeld über den Einsatz von Knallmunition informiert. Es wird dringend geraten, keine Munition oder Munitionsteile aufzusammeln oder zu berühren. Verdächtige Funde sollten sofort der Polizei oder dem Bundesheer gemeldet werden, um mögliche Gefahren auszuschließen. Evaluierungsteams werden das Manöver begleiten, um die Abläufe zu überprüfen und Rückmeldungen zu sammeln. Ziel dieser Evaluierungen ist es, die Erfahrungen zu nutzen, die Ausbildung zu optimieren und die Leistung der Soldaten zu bewerten.
Zusammengefasst stehen die Übungen des Bundesheeres im Zeichen einer umfangreichen Ausbildung, die für die eingesetzten Soldaten von großer Bedeutung ist. Es ist eine Gelegenheit, Verantwortung in Kommandantenfunktionen zu übernehmen und sich auf zukünftige Einsatzszenarien vorzubereiten, wie auch ORF Kärnten hervorhebt.