Österreich

Bürokratiemonster: Wirtschaftskammerpräsident Mahrer muss endlich handeln!

Bürokratiemonster in Österreich: Wie Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer endlich handeln will

Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer steht unter Druck, konkrete Maßnahmen gegen die hohe Bürokratiebelastung in Österreich zu ergreifen. Laut einer aktuellen Market-Studie müssen Unternehmen im Schnitt über neun Stunden pro Woche für bürokratische Aufgaben aufbringen, wobei kleinere und mittlere Unternehmen sogar fast zwei volle Arbeitstage damit verbringen. Angesichts dieser Zahlen fordern 90 Prozent der Unternehmer einen dringenden Abbau der bürokratischen Hürden.

Mahrer reagierte auf die Studienergebnisse mit dem Appell, das "Bürokratiemonster" insbesondere im Steuerrecht, bei Dokumentationspflichten und Geldwäsche-Richtlinien zurückzudrängen. Er warnte vor einer Überregulierung in Europa, die dazu führen könnte, dass Unternehmen vermehrt in andere Regionen wie Asien, die USA oder Mittel- und Südamerika abwandern. Für Österreich sieht er großes Potenzial, die Bürokratie im Steuerrecht und bei den aufwendigen Berichts- und Dokumentationspflichten zu reduzieren und den Unternehmen so mehr Raum für produktives Arbeiten zu schaffen.

Thomas Kainz, Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft Steiermark, kritisiert Mahrer für seine mangelnde Handlungsbereitschaft und weist auf die Verantwortung der Bundesregierung hin, der Mahrer selbst angehört. Kainz mahnt zur Umsetzung konkreter Schritte zur Reduzierung der Bürokratie und betont, dass bloße Rhetorik nicht ausreicht. Er fordert Mahrer auf, die Interessen der Unternehmer ernst zu nehmen und effektive Maßnahmen zu ergreifen, um die Bürokratielast in Österreich nachhaltig zu verringern.

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