In der englischen Premier League führt Arsenal derzeit mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle an. Nach der knappen 0:1-Niederlage von Brighton gegen Arsenal äußerte sich Brighton-Coach Fabian Hürzeler kritisch über die Spielweise der Gunners. Arsenal erzielte bereits in der 9. Minute ein frühes Tor durch Bukayo Saka und konzentrierte sich danach auf eine defensive Spielweise, was Hürzeler sauer aufstieß.
Hürzeler warf Arsenal vor, Zeit zu schinden und „eigene Regeln“ zu machen, was die Glaubwürdigkeit des Spiels gefährde. Er beobachtete mehrere Situationen, bei denen Arsenals Torhüter David Raya dreimal verletzt am Boden lag, und stellte fest, dass nur seine Mannschaft versucht habe, Fußball zu spielen. „Wenn die Regeln nicht durchgesetzt werden, habe ich Bedenken über die Zukunft des Spiels“, fügte er hinzu. Auch die netto gespielte Zeit von nur 50 Minuten in diesem Match verglich er mit anderen Partien, die bis zu 60 Minuten Spielzeit erfüllten.
Arsenals Trainer bleibt gelassen
Mikel Arteta, der Trainer von Arsenal, reagierte gelassen auf die Kritik von Hürzeler und bezeichnete diese als wenig überraschend. Arteta betonte, dass er stolz auf seine Spieler sei und auf die Art und Weise, wie das Team auftritt. In Anbetracht der Dominanz in der Premier League und der Tatsache, dass Arsenal in der Champions League als einziges Team ungeschlagen ist, scheint die Strategie des Trainers aufzugehen.
Hürzeler forderte auch eine feste Regelung zur Bekämpfung des Zeitspiels, um eine faire Wettbewerbsbedingungen in der Premier League sicherzustellen. Seine Anmerkungen über die Spielweise Arsenals, die sich stark auf das Verhindern von gegnerischen Angriffen konzentriert, werfen ein Licht auf die verschiedenen Ansätze, durch die Trainer versuchen, ihren Erfolg zu sichern. „Es gibt mehrere Wege, erfolgreich zu sein, aber die Regeln sollten eingehalten werden“, äußerte Hürzeler.
Die Differenzen zwischen den beiden Trainern könnten zudem auf frühere Äußerungen zurückgeführt werden, die im Zusammenhang mit den Begegnungen zwischen Brighton und Arsenal standen. In dieser Saison bleibt es abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickelt und ob sich die Premier League mit Hürzelers Forderung nach strikteren Regeln auseinandersetzen wird.
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