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In Österreich zeichnet sich eine Wende in der Debatte um ein mögliches Böllerverbot ab. Nachdem wie 5min.at berichtet, eine Initiative ein Volksbegehren ins Leben gerufen hat, wird zunehmend gefordert, die Sicherheit und das Wohlbefinden von Menschen, Tieren und der Umwelt zu schützen. Ziel dieser Initiative ist es, die Lärmbelästigung durch Feuerwerkskörper zu minimieren und öffentliche Sicherheit zu erhöhen. „Mit einem privaten Böllerverbot möchten wir nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung schützen, sondern auch einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Nachbarschaft leisten“, so die Initiatoren.
Vor allem unter dem Motto „#TierfreundeSchießenNicht“ wurde ein dringender Appell an die Behörden gerichtet, das Pyrotechnikgesetz zu verschärfen. Der Tierschutz Austria fordert klare Regelungen à la Frankreich, wo strenge Strafen von bis zu 150.000 Euro drohen, sollte jemand gegen die Regelungen verstoßen. Verbraucherschutzforum Berlin berichtet, dass bereits Hunderttausende die Petition unterstützt haben. Martin Aschauer von Tierschutz Austria betont, dass die Durchsetzung strenger Regeln in Frankreich einen stressfreien Jahreswechsel ohne zerbrochene Gesetze möglich macht, während in Österreich trotz bestehender Verbote weiterhin ein chaotisches Treiben zu beobachten sei.
Das Volksbegehren hat somit nicht nur landesweit für Diskussionen gesorgt, sondern stellt auch ein unmittelbares Zeichen dar, dass sich die Zivilgesellschaft aktiv gegen die Gefahren des Feuerwerksbetriebs wehren will. Über 100.000 Unterstützer mobilisierten sich für ein verantwortungsvoller Umgang mit Feuerwerkskörpern, und die Diskussion über ein Böllerverbot gewinnt zunehmend an Bedeutung.
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