Am 3. März 2026 dauert der US-israelische Krieg gegen den Iran bereits den vierten Tag. Die Situation im Iran hat sich dramatisch verschärft, während laut dem Roten Halbmond fast 800 Menschen in dem Konflikt ihr Leben verloren haben. Die Iranischen Revolutionsgarden kündigen massive Vergeltungsschläge an, wobei Sprecher Ali Mohammad Naini die USA und Israel warnte, dass sie mit anhaltenden Angriffen rechnen müssen. Die Aggressionen des Iran führen nicht nur zu einem Anstieg der Todesopfer, sondern betreffen auch die Sicherheit in der gesamten Region.
Die iranischen Streitkräfte haben neue Drohnenangriffe auf Israel sowie auf einen US-Militärstützpunkt in Katar gestartet. Diese Angriffe richten sich gezielt gegen „Militärgebiete des zionistischen Regimes“ sowie gegen US-Stützpunkte in Al-Udeid, Katar. Katar selbst hat bereits mehrere Angriffsversuche auf den internationalen Flughafen Hamad International abgewehrt und erklärt, dass der Kontakt zum Iran seit Beginn der Angriffe abgebrochen sei. In einer gemeinsamen Erklärung mit mehreren Golfstaaten wurde das Vorgehen des Iran als „verräterisch“ bezeichnet.
Steigende Opferzahlen und Reaktionen
Die Menschenrechtsorganisation Hengaw berichtet von über 1.500 Toten im Iran, wobei rund 1.300 der Verstorbenen Mitglieder der Streitkräfte sind. Etwa 200 Zivilisten sind ebenfalls unter den Opfern. In den vergangenen Tagen hat das US-Militär über 1.000 iranische Ziele angegriffen. Auf Seiten Israels sind mehrere Tote zu beklagen, darunter auch Bundeswehrsoldaten, und Anzeichen belegen, dass die Zivilbevölkerung erheblich unter dem Konflikt leidet. In Teheran kam es zu Explosionen, bei denen auch ein Krankenhaus getroffen wurde.
Die internationale Gemeinschaft reagiert mit Besorgnis: US-Präsident Trump prognostiziert, dass die Angriffe noch Wochen andauern könnten. In Israel wurde der Raketenalarm ausgelöst, und Millionen Menschen hielten sich zeitweise in Schutzräumen auf. Berichten zufolge gab es auch Angriffe auf Stützpunkte mit Bundeswehrsoldaten im Irak und Jordanien, wobei die Soldaten der Bundeswehr jedoch in Sicherheit sind und keine Schäden am Material gemeldet wurden.
Militärische Eskalation
Die laufenden militärischen Aktionen haben gravierende Auswirkungen auf die gesamte Region. Der Öl- und Gastransport durch die strategisch bedeutsame Straße von Hormus ist zum Erliegen gekommen, was die Ölpreise steigen lässt. Medien berichten über Proteste gegen die USA und Israel in verschiedenen Ländern. Zudem sieht sich die Region einem massiven Raketenbeschuss aus dem Iran ausgesetzt, wobei Ziele in Tel Aviv, Haifa und Ost-Jerusalem betroffen sind. Neuere Angriffe folgten erst vor kurzem, als in Jerusalem binnen 40 Minuten zwei Luftalarme ausgelöst wurden.
Währenddessen gibt es innerhalb des Iran Berichte über die Tötung hochrangiger Militärs und des ehemaligen Präsidenten Ahmadinedschad, was die Unterstützung der Iraner für die Regierung unterminieren könnte. Die Spannungen steigen weiter, und die Möglichkeit eines umfassenden Krieges, der möglicherweise auch Europa indirekt betreffen könnte, wird in vielen Nachrichtenberichten thematisiert. Vienna.at beschreibt die verheerenden Auswirkungen des Konflikts, während Tagesschau.de über die Geschehnisse im Nahen Osten berichtet und Zeit.de den militärischen Kontext und die geostrategischen Rahmenbedingungen beleuchtet.