In einem schockierenden Kriminalfall aus Seoul wurden zwei Männer tot in einem Motelzimmer aufgefunden. Dies berichtet Kurier. Der erste mutmaßliche Angriff ereignete sich am 28. Jänner, als eine Frau namens Kim mit einem Mann in ein Motel in Suyu-dong ging. Nur zwei Stunden später verließ sie das Zimmer alleine. Der Mann wurde am folgenden Tag tot im Hotelzimmer aufgefunden. Der zweite Vorfall fand am 9. Februar statt, als Kim erneut mit einem Mann in seinen Zwanzigern ein Motel aufsuchte und auch dieser verstarb.
Die Ermittlungen legen nahe, dass der erste Mordversuch bereits im Dezember 2025 stattfand. Damals soll Kim ihrem damaligen Partner ein mit Drogen versetztes Getränk auf einem Café-Parkplatz gereicht haben. Dieser fiel in Ohnmacht, erwachte jedoch später. Aufgrund der neuen Erkenntnisse glauben die Polizeibeamten, dass Kim die Menge der beigemischten Substanzen möglicherweise erhöht haben könnte. Kim wurde schließlich am 11. Februar festgenommen. Bislang wurden keine Details zu ihrem möglichen Motiv veröffentlicht, die Ermittlungen laufen jedoch weiterhin und Behörden prüfen, ob es weitere Opfer geben könnte.
Statistische Hintergründe und Tötungsraten
Die Häufigkeit von Tötungsdelikten ist ein bedeutendes Thema weltweit. In Deutschland wurden von 2016 bis 2024 Daten zur Anzahl der polizeilich erfassten Opfer von Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen veröffentlicht. Diese Zahlen stammen vom Bundeskriminalamt und wurden am 2. April 2025 veröffentlicht, wie Statista berichtet. Diese Statistiken sind entscheidend, um ein besseres Verständnis für die Verbreitung solcher Verbrechen zu erlangen.
Im internationalen Vergleich zeigt die Tötungsrate, gemessen in Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohner, signifikante Unterschiede. Laut Wikipedia basiert die weltweite Tötungsrate auf Daten der UNODC, die 6,2 pro 100.000 Einwohner beträgt. Besonders hoch sind die Raten in Amerika (16,3), während Europa mit einer Rate von 3,0 eine der niedrigsten Raten aufweist. Zudem ist zu beachten, dass 79% der Opfer männlich sind, und etwa die Hälfte der Opfer zwischen 15 und 29 Jahren alt ist.
Die globale Herausforderung durch Tötungsdelikte bleibt angesichts solcher Statistiken bestehen. Der Fall in Seoul wirft erneut Fragen über die Sicherheit in Gesellschaften auf und hebt die Wichtigkeit umfassender Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen hervor, um zukünftige Tragödien zu verhindern.