In den USA ereigneten sich am 13. März 2026 brutal gewalttätige Angriffe, die die Nation in Schrecken versetzten. In Virginia eröffnete ein Schütze in einem Universitäts-Hörsaal das Feuer, wobei eine Person getötet und zwei weitere verletzt wurden, bevor er selbst getötet wurde. Der Täter, Mohamed Jalloh, war bereits 2016 wegen Unterstützung des Islamischen Staates verurteilt und wurde 2024 aus dem Gefängnis entlassen. Das FBI hat eine Terroruntersuchung zu diesem Vorfall eingeleitet.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Michigan, wo ein US-Bürger mit libanesischen Wurzeln mit einem Lastwagen in eine Synagoge fuhr und dort erschossen wurde. Der Angreifer hatte Familienmitglieder bei israelischen Luftangriffen im Libanon verloren. Die Todesumstände des Täters sind unklar, es steht nicht fest, ob er sich selbst tötete oder von Sicherheitskräften erschossen wurde.

Sorge um die Gemeinschaften

Diese Angriffe schüren Ängste vor weiteren Gewalttaten, insbesondere angesichts der angespannten politischen Lage, die durch die jüngsten Luftangriffe von US- und israelischen Truppen auf den Iran befeuert wird. Sowohl jüdische als auch muslimische Gemeinden in den USA sind alarmiert. Der Sheriff von Oakland County betonte, dass in Michigan kein Platz für Antisemitismus sei, während die Generalstaatsanwältin an die Notwendigkeit appellierte, gegen Hass zusammenzustehen. US-Präsident Donald Trump äußerte sein Mitgefühl mit der jüdischen Gemeinde in Michigan.

Die Sicherheitskräfte reagierten schnell auf den Angriff in West Bloomfield, was vermutlich dazu beitrug, dass es keine weiteren Todesopfer gab. Bei der Evakuierung von 140 Vorschulkindern mussten jedoch 30 Polizisten wegen Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Antisemitismus in den USA

Der Vorfall in Michigan ist nicht isoliert; antisemitische Angriffe in den USA sind in den letzten Jahren gestiegen. Laut einem Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung, war der Anschlag auf eine Synagoge in Pittsburgh im Jahr 2018 mit elf Toten der tödlichste Angriff auf Juden in der Geschichte der USA. Auch die Anti-Defamation League berichtete 2022 von der höchsten Zahl antisemitischer Vorfälle seit Beginn ihrer Erhebungen im Jahr 1979.

Historisch gesehen galt Antisemitismus in den USA nach dem Zweiten Weltkrieg als überwunden, doch Anfang des 21. Jahrhunderts kam es zu einer Wiederbelebung dieser Einstellungen. Die Präsidentschaft von Donald Trump ab 2017 führte zudem zu einem Anstieg antisemitischer Äußerungen und Verschwörungstheorien. Rechtsextreme Bewegungen, insbesondere die Alt-Right, trugen ebenfalls zur Verbreitung von Antisemitismus bei. Es wird berichtet, dass antisemitische Inhalte zunehmend über das Internet und soziale Medien verbreitet werden.

Das islamistische Personenpotenzial in Deutschland steht ebenfalls im Zusammenhang mit globalen Entwicklungen. Für 2024 wird in Deutschland eine gefährliche Situation beschrieben, besonders im Hinblick auf Personen, die militärisch ausgebildet zurückkehren könnten. Ein Rückgang der Ausreisen nach Syrien und Irak seit 2015 wurde festgestellt, dennoch bleibt die Gefährdung durch islamistischen Terrorismus hoch, da Jihadistische Organisationen weiterhin Anschlagsziele in Europa anvisieren.

Zusammenfassend zeigt sich, dass sowohl Antisemitismus als auch islamistisch motivierte Gewalt eine stetige Bedrohung für die Gesellschaften in den USA und Europa darstellen, und die Reaktionen der politischen und sozialen Gemeinschaften werden entscheidend sein, um diesen Herausforderungen zu begegnen.