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Am heutigen 21. März 2026 trat der FC Blau-Weiß Linz in einem packenden Duell gegen den SV Ried an. Die Mannschaft von Trainer Michael Köllner ging mit einem Rückstand von sieben Punkten auf das rettende Ufer in die Partie, was den Druck auf die Spieler erhöht hat. In den ersten Minuten geriet Linz jedoch schnell ins Hintertreffen, nachdem Ried bereits in der zweiten Minute ein Tor per Elfmeter erzielen konnte.

Ein weiteres Tor der Rieder in der 19. Minute schien die Tendenz frühzeitig zugunsten der Gäste zu bestimmen. Dennoch gab Köllner zu erkennen, dass im Umfeld des Spiels kaum jemand an einen Erfolg von Linz glaubte. In der 30. Minute kam es dann zu einem entscheidenden Moment: Nicolas Bajlicz von Ried wurde nach einem Torraub mit einer Roten Karte vom Platz gestellt. Dieser Spielerwechsel sollte den weiteren Verlauf der Begegnung maßgeblich beeinflussen.

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Der Wendepunkt des Spiels

Nach der Roten Karte dominierte Blau-Weiß Linz das Geschehen auf dem Platz und begann, zahlreiche Chancen herauszuspielen. In der 56. Minute fiel der Anschlusstreffer durch Briedl, gefolgt vom Ausgleich durch Simon Seidl in der 64. Minute. Diese Leistungssteigerung spiegelte den unbedingten Willen der Linzer wider, der Trainer Köllner in seiner Analyse als entscheidend für den Erfolg identifizierte: „Wir müssen in Schritten denken und dürfen nicht sofort drei Tore erzielen wollen.“

Der dramatische Schluss setzte ein echtes Ausrufezeichen: In der 83. Minute verwandelte der 37-jährige Ronivaldo einen Elfmeter und sicherte so Linz den 3:2-Sieg. Sein Kommentar zum Sieg unterstrich die Bedeutung dieses Moments in der aktuellen Phase der Saison, während er seine Erfahrung beim Elfmeterschießen teilte. „Der Sieg war in dieser Phase wichtig“, betonte Ronivaldo.

Die Situation bei SV Ried

Für den SV Ried war die Niederlage besonders bitter, da sie nach dem Ausscheiden im Cup-Halbfinale gegen LASK eine weitere herbe Schlappe einstecken mussten. Trainer Maximilian Senft zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht von der Leistung seiner Spieler, insbesondere nach der Roten Karte, die er als „Bruch im Spiel“ bezeichnete. Dennoch blieb er optimistisch, dass seine Mannschaft aus diesen Rückschlägen lernen und sich erholen wird.

Ein Höhepunkt des Spiels war das nervenaufreibende Finale, als Ried kurz vor Schluss durch Steurer eine große Chance auf den Ausgleich vergab. Mit nur Zentimetern Unterschied verfehlte der Ball das Tor. Der Schlusspfiff ertönte nach 90 Minuten und sechs Minuten Nachspielzeit, womit Blau-Weiß Linz sein erstes Spiel der Saison nach einem Rückstand drehte und somit ein Stück weit die Hoffnung auf den Klassenerhalt nährte.

Beide Teams haben nun eine Länderspielpause, bevor sie in ihren nächsten Begegnungen – Ried wird gegen Altach und Linz gegen GAK antreten – wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln möchten.