Österreich

Bedrohung im Gras: Tödliche Hyalomma-Zecken auf dem Vormarsch in Österreich und Italien

Ausbreitung der tödlichen Riesenzecke: Gefahren in Italien und Österreich.

Die Riesenzecken der Art Hyalomma bereiten derzeit sowohl in Italien als auch in Österreich große Besorgnis. Diese tropischen Zecken, die bis zu zwei Zentimeter groß werden können, sind dafür bekannt, potenzielle Opfer über Meter hinweg zu verfolgen. Die größte Sorge besteht jedoch in den von den Hyalomma-Zecken übertragenen gefährlichen Krankheiten wie dem Krim-Kongo-Fieber und dem Zecken-Fleckfieber. In Deutschland wurden bereits Hyalomma-Zecken entdeckt, was die Ausbreitung dieses Gesundheitsrisikos in Europa verdeutlicht.

In Triest, Italien, haben sich die Riesenzecken aufgrund des Klimawandels bereits beträchtlich ausgebreitet. Die verkürzten Winter der letzten Jahre haben dazu beigetragen, dass die sonst in tropischen Regionen beheimateten Zecken nun auch in Europa heimisch werden. Im Gegensatz zu anderen Zeckenarten bevorzugen Hyalomma-Zecken sonnige und offene Flächen mit kurzen Gräsern und Steinen. Diese Veränderung der Verbreitungsgebiete birgt neue Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung.

In Österreich gibt es ebenfalls Berichte über die Ansiedlung von Hyalomma-Zecken, die besorgniserregende Krankheitserreger wie das Krim-Kongo-Virus übertragen können. Diese tropischen Zeckenarten könnten in Österreich bisher unbekannte Krankheiten importieren und die Gesundheit der Menschen gefährden. Ein prominenter Experte warnt vor den Risiken, die mit der Verbreitung dieser gefährlichen Zecken verbunden sind.

Obwohl das Krim-Kongo-Fieber und das Zecken-Fleckfieber in Deutschland und Österreich bisher selten sind, sind die Risiken durch die Übertragung dieser Krankheiten durch Hyalomma-Zecken real. Die Experten betonen die Bedeutung der Früherkennung und Prävention, um die Ausbreitung dieser gefährlichen Krankheiten einzudämmen. Die steigenden Temperaturen und wechselnden Umweltbedingungen tragen dazu bei, dass sich diese tropischen Zeckenarten auch in Mitteleuropa ansiedeln und verbreiten könnten.

Die Situation in Italien zeigt, dass bereits weit verbreitete Populationen von Hyalomma-Zecken existieren. In Ländern wie Portugal, Spanien, Südfrankreich, Kroatien und Griechenland sind diese Zecken ebenfalls anzutreffen. Ein Mann in Portugal infizierte sich sogar mit dem Krim-Kongo-Fieber nach einem Zeckenstich. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, gefundene Zecken zur Identifizierung und Analyse an das entsprechende Institut zu senden, um die Ausbreitung dieser gefährlichen Krankheitserreger zu überwachen.

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