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Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein hat in Übersee, Bayern, am 1. April 2026 die Ausbildungsanlage für Atemschutzgeräteträger in die neue Saison gestartet. Diese Anlage, eine Rauchgasdurchzündungsanlage (RDA), dient dazu, den Einsatzkräften die Gefahren von Brandgasdurchzündungen näherzubringen. Der Lehrgangsverantwortliche Tobias Plenk erklärte, dass die Wintermonate intensiv für theoretische Schulungen und einen praktischen Trainingstag in der Anlage genutzt wurden. In diesem Jahr sind insgesamt neun weitere Samstage mit jeweils zwölf Teilnehmern für die Ausbildung eingeplant.

Die Realbrandausbildung begann Ende März 2026, und die Teilnehmer aus mehreren Feuerwehren konnten bereits an verschiedenen praktischen Übungen teilnehmen. Für die angehenden Atemschutzgeräteträger ist es entscheidend, ihre Fähigkeiten in der Brandbekämpfung zu schulen und den korrekten Einsatz von Strahlrohren und Türöffnungen zu erlernen. Um ein einheitliches Ausbildungsniveau zu erreichen, wurden Abläufe sogar mithilfe von Playmobilmodellen nachgestellt, was den Lehrgang abwechslungsreicher gestaltet.

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Atemschutzgeräteträger: Anforderungen und Ausbildung

Die Anforderungen an Atemschutzgeräteträger sind hoch. Gemäß sichere-feuerwehr.de müssen Einsatzkräfte körperlich und fachlich geeignet sein. So liegt das Mindestalter bei 18 Jahren, und für die Tätigkeit ist ein gültiger Nachweis der medizinischen Eignung erforderlich. Feuerwehrangehörige müssen nicht nur gesund und fit sein, sondern auch sicherstellen, dass sie keine Beeinträchtigungen durch Alkohol, Drogen oder Medikamente aufweisen.

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Eine regelmäßige Eignungsuntersuchung ist Pflicht; die Intervalle variieren je nach Alter und dem Gewicht der Geräte, die genutzt werden. Vor der Ausbildung muss eine erfolgreich absolvierte Grundausbildung sowie das Sprechfunkmodul nachgewiesen werden. Diese Regelungen sind Teil der bundesweit geltenden Feuerwehr-Dienstvorschrift 2, wie auf nlbk.niedersachsen.de beschrieben.

Ausbildungsinhalte und Engagement der Ausbilder

Die Ausbildung an der RDA umfasst nicht nur die Praxis, sondern auch allgemeine Schulungen. Teilnehmer haben die Möglichkeit, bis zu vier Durchgänge durch die Anlage zu absolvieren, in denen sie verschiedene Inhalte von der Wärmeerfahrung bis zur Brandbekämpfung trainieren. In den kommenden Wochen und Monaten sind acht Samstage angesetzt, um fast 100 Atemschutzgeräteträger auszubilden.

Stefan Thurner, der für die Atemschutzausbildung verantwortlich ist, hebt das ehrenamtliche Engagement der neuen Ausbilder hervor. Derzeit arbeiten zwölf Ausbilder in der Anlage, darunter auch Jonas Vogel, der seit 2026 Teil des Teams ist. Die Rückmeldungen zur Ausbildung zeigen, dass das Ausbildungsangebot in der Region einen hohen Stellenwert hat und einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit bei Feuerwehreinsätzen leistet.