Die UEFA hat entschieden, dass Joshua Kimmich und Michael Olise von Bayern München nach ihren Gelben Karten im Spiel gegen Atalanta keine weiteren Konsequenzen fürchten müssen. Dies bedeutet, dass die beiden Spieler im Falle eines Einzugs ins Viertelfinale der Champions League wieder zur Verfügung stehen, wie oe24 berichtet. Kimmich und Olise erhielten in diesem Spiel ihre dritte Gelbe Karte, die normalerweise eine Sperre für ein Spiel zur Folge hat. In diesem Fall jedoch hat die UEFA-Disziplinarkommission entschieden, keine weiteren Ermittlungen einzuleiten.
Mit dem Rückspiel am Mittwoch im Blick kann Bayern München nun problemlos mit beiden Spielern planen. Max Eberl, der Sportdirektor des Vereins, äußerte sich gelassen zu den Gelben Karten und betonte, dass solche Verwarnungen durchaus Teil des Spiels seien, insbesondere wenn man in der Führung liegt. Kimmich bestritt zudem eine absichtliche Provokation und erklärte, dass er in jedem Spiel auf dem Platz stehen möchte.
Kontext zu vorherigen Vorfällen
Vergleichbare Situationen hatten in der Vergangenheit auch andere prominente Spieler betroffen. Ein Beispiel ist Sergio Ramos, der sich 2019 absichtlich eine Gelbe Karte im Hinspiel der Achtelfinalrunde gegen Ajax Amsterdam einhandelte, um im Rückspiel nicht spielen zu müssen. Ramos wurde aufgrund dieser Entscheidung verspottet, was die Brisanz solchen Verhaltens unterstreicht. Das Rückspiel ging für Real Madrid mit 1-4 verloren, was zeigt, dass taktische Entscheidungen auch nach hinten losgehen können, wie goal.com analysiert.
Für Bayern München könnte ein Weiterkommen in der Champions League bedeuten, dass sie im Viertelfinale auf namhafte Gegner wie Real Madrid oder Manchester City treffen. Dies wäre ein entscheidender Moment in der Saison, und die Rückkehr von Kimmich und Olise könnte entscheidend für die Chancen der Münchener sein.
Für weitere Informationen rund um die Champions-League-Verwarnungen und -Sperren besuchen Sie die Website kicker.de.