Die Situation im Nahen Osten bleibt angespannt, und die Austrian Airlines hat entschieden, ihre Flüge in diese Region bis einschließlich 15. März 2026 auszusetzen. Betroffen sind Verbindungen nach und von Dubai, Amman (Jordanien) und Erbil (Irak). Flüge nach Tel Aviv sind bis 2. April eingestellt, während die Verbindung in die iranische Hauptstadt Teheran bis Ende April ausgesetzt bleibt. Die Sicherheitslage hat die Reisewarnungen für die meisten Länder in der Region aufrechterhalten, was vor allem für Saudi-Arabien und den Oman ein hohes Sicherheitsrisiko darstellt, wie exxpress.at berichtet.

Das österreichische Außenministerium beobachtet die Lage aufmerksam und hat Krisenteams sowohl vor Ort als auch in Österreich eingerichtet, um österreichische Staatsbürger in der Region zu unterstützen. Mehr als 1.300 Österreicher erhielten Hilfe bei ihrer Ausreise, und der Bedarf an diesen Unterstützungsangeboten hat seit Samstag abgenommen. Zudem sind die Rückholflüge europäischer Partner zunehmend weniger ausgelastet.

Reisewarnungen und Sicherheitsmaßnahmen

Ein Krisenstab des BMEIA tagt seit Samstag täglich, um die Situation zu bewerten und geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu planen. Rund 17.800 österreichische Staatsbürger und deren Angehörige sind im Krisengebiet registriert. Die Zahl der Reisenden in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist um mehr als 100 Personen gesunken, was auf die unsichere Lage zurückzuführen ist. Die Reisewarnungen umfassen auch Bahrain, Irak, Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Syrien und die VAE, wie 5min.at berichtet.

Die Möglichkeit, aus dem Krisengebiet auszureisen, ist momentan stark eingeschränkt. Dennoch gibt es Hoffnung, da die Flüge von Saudi-Arabien und Oman nach Europa wieder aufgenommen werden. Es sind bereits zwei Flüge der Austrian Airlines mit insgesamt 480 Sitzplätzen von Riad und Maskat nach Österreich geplant. Zudem wurden Busausreisen aus Katar nach Saudi-Arabien und aus den VAE in den Oman organisiert.

Handlungsanweisungen für Reisende

Österreicher in der Region werden dringend gebeten, sich unter reiseregistrierung.at zu registrieren, um Kontakt mit den jeweiligen Botschaften aufzunehmen. Der Krisenstab des Außenministeriums ist rund um die Uhr erreichbar und bietet Unterstützung an. Kontaktinformationen für die österreichischen Botschaften in Abu Dhabi, Amman, Doha, Kuwait/Bahrain, Maskat, Riad, Tel Aviv und Beirut sind bereitgestellt worden.

Die globale Sicherheitslage vermittelt, dass die Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen weiterhin besteht. Laut dem auswaertiges-amt.de gibt es insbesondere in Ländern mit schwachen Sicherheitsvorkehrungen oder wiederholten Anschlägen ein erhöhtes Risiko. Reisende sollten sich der Gefährdung bewusst sein, sicherheitsbewusst handeln und lokale sowie internationale Medien verfolgen.

Obwohl die regulären Linienflüge in vielen Ländern allmählich zur Normalität zurückkehren, bleibt die Situation im Nahen Osten besorgniserregend. Die Sicherheit der österreichischen Staatsbürger hat dabei höchste Priorität.