In einem dramatischen Rückspiel der Champions-League-Playoffs hat Atalanta Bergamo Borussia Dortmund mit 4:1 besiegt und sich mit einem Gesamtscore von 4:3 für das Achtelfinale qualifiziert. Das Spiel begann für Dortmund bereits früh mit einem Rückschlag, als Gianluca Scamacca in der 5. Minute das erste Tor für Atalanta erzielte und damit den Gastgeber auf die Siegerstraße brachte. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Davide Zappacosta in der 45. Minute auf 2:0.

Die zweite Halbzeit begann für Dortmund mit weiteren Schwierigkeiten. Mario Pasalic konnte in der 57. Minute den Vorsprung auf drei Tore ausbauen. Obwohl Karim Adeyemi in der 75. Minute den Anschlusstreffer für Dortmund erzielte, war die Freude kurzlebig. In der Nachspielzeit, genauer gesagt in der 90. Minute plus 8, verursachte BVB-Torwart Gregor Kobel ein Foul an Ramy Bensebaini, welches zum Elfmeter führte. Lazar Samardzic verwandelte diesen sicher und stellte den Endstand von 4:1 her.

Dortmund in der Krise

Das Ergebnis bedeutet das Ausscheiden für den BVB, der in der laufenden Champions-League-Saison erhebliche Probleme hatte und am letzten Ligatag auf Platz 17 fiel. Nach einem 2:0-Sieg im Hinspiel am 17. Februar – als Serhou Guirassy und Maximilian Beier für die Tore sorgten – konnte Dortmund die gute Ausgangslage nicht nutzen. In der Rückrunde gelang es dem Team nicht, an die Leistung im Hinspiel anzuknüpfen.

Ein zusätzliches Manko war, dass Dortmund im Rückspiel ohne organisierte Unterstützung seiner Fans antreten musste. Aufgrund polizeilicher Maßnahmen blieb das Bündnis „Südtribüne Dortmund“ dem Stadion fern, was die Atmosphäre negativ beeinflusste. Zudem erhielt Ramy Bensebaini für ein grobes Foul im Rückspiel die Gelb-Rote Karte.

Aussichten und TV-Übertragung

Durch das Ausscheiden wird Dortmunds Weg in dieser Champions-League-Saison vorzeitig beendet. Als Auftakt für die Playoffs wusste das Team mit seinem Hinspielerfolg gegen Atalanta zu überzeugen, das Rückspiel allerdings brachte ernüchternde Ergebnisse. In der Liga war das Team vor dem Rückspiel stark geschwächt, da vier Innenverteidiger verletzungsbedingt fehlten, was sich im Gesamtbild der Mannschaft widerspiegelte. Der Verkehr in Dortmund führte zudem zu einer Verpätung des Hinspiels, das vor 76.900 Zuschauern stattfand.

Für die Champions-League-Saison 2025/26 halten sich die Übertragungsrechte bei Amazon Prime Video und DAZN. Das Hinspiel konnte über Amazon Prime Video verfolgt werden, während DAZN die Rückspielübertragung übernahm. Im Achtelfinale hätte Dortmund möglicherweise auf namhafte Gegner wie den FC Arsenal oder den FC Bayern München getroffen.

Das nächste Kapitel für Dortmund in dieser Saison wird entscheidend sein, denn der Druck auf die Verantwortlichen und die Mannschaft wächst in Anbetracht der sportlichen Rückschläge.