Die Arbeitslosigkeit in Österreich hat im Oktober 2025 erneut zugenommen. Laut exxpress.at waren zum Ende des Monats rund 388.000 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) als arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Dies entspricht einem besorgniserregenden Anstieg von über 16.500 Personen, was einer Steigerung um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat entspricht. Damit erhöht sich die Arbeitslosenquote auf 7,2 Prozent – ein Anstieg von 0,4 Prozentpunkten.
Diese negative Entwicklung setzt sich damit seit April 2023 fort, denn es ist bereits der 31. Monat in Folge, in dem die Arbeitslosenzahlen steigen. Die AMS-Vorständin, Petra Draxl, hebt hervor, dass die Dynamik des Wachstums nicht mit früheren Aufschwüngen vergleichbar sei. Die gegenwärtigen internationalen Indikatoren bleiben schlecht, begleitet von hoher Inflation.
Öffentliche Besorgnis und Prognosen
Für die erste Jahreshälfte 2026 wird ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit erwartet, wobei ab Mitte des Jahres eine mögliche Besserung in Aussicht gestellt wird. Neben der generellen Zunahme zeigen sich in den Bundesländern überdurchschnittliche Anstiege:
- Niederösterreich: +6,8%
- Steiermark: +6,8%
- Oberösterreich: +5,9%
- Burgenland: +5,8%
- Vorarlberg: +4,3%
- Tirol: +4,1%
- Salzburg: +3,9%
- Wien: +3,1%
- Kärnten: +0,6% (geringster Anstieg)
Besonders betroffen sind die Branchen Handel und Industrie, die mit einem Anstieg von 3.850 beziehungsweise 2.000 Personen an Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben. Zudem ist ein Anstieg der Frauenarbeitslosigkeit um 6,5% zu verzeichnen, was 11.350 Personen entspricht, während die Anzahl der arbeitslosen Männer um 2,6% – also 5.100 Personen – gestiegen ist.
Situationsanalyse
Die Arbeitslosigkeit unter Inländern hat um 5,3% zugenommen, was etwa 11.200 Personen entspricht. Bei Ausländern liegt der Anstieg bei 3,3% – also 5.300 Personen. Trotz der vielen neuen Arbeitslosen hat sich die Zahl der offenen Stellen leicht erhöht, sie liegt nun bei rund 164.000, insbesondere im Bereich Tourismus und Gastgewerbe, allerdings zeigt sich ein Rückgang der offenen Stellen um 12,8% im Vergleich zum Vorjahr. Diese paradox anmutende Situation führt zu großer Verunsicherung bei den Unternehmern, insbesondere nach der Genehmigung einer Gehaltserhöhung von 4,2% durch die Wirtschaftskammer.
Zusätzlich zu den großen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt beschäftigt die Verbraucher aktuellen Diskussionen über Finanzbenachrichtigungen. Die Postbank hat einen neuen Service eingeführt, mit dem Kunden Benachrichtigungen über Geldeingänge erhalten können. Dieser Service kann per SMS, E-Mail oder über die Postbank-App aktiviert werden. Sicherheitsaspekte werden durch moderne Verschlüsselungstechnologien und regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen gewährleistet. Nutzer können ihre Einstellungen anpassen und werden darauf hingewiesen, Phishing-Prävention ernst zu nehmen und ihre Kontoeinstellungen regelmäßig zu überprüfen. Diese Innovation könnte besonders für Arbeitsuchende in unsicheren finanziellen Lagen von Bedeutung sein, da sie dabei hilft, die finanzielle Übersicht zu verbessern (überweisungsheld.de.


