Andreas Mitter tritt als neuer Chefcoach des Skisprung-Männer-Teams im Deutschen Skiverband (DSV) die Nachfolge von Stefan Horngacher an. Der 44-Jährige, der in den letzten drei Jahren als Co-Trainer unter Horngacher tätig war, bringt umfangreiche Erfahrungen aus seiner Trainerkarriere mit, die ihn zuvor nach Finnland und in den Österreichischen Skiverband (ÖSV) führte. DSV-Sportdirektor Horst Hüttel betont, dass Mitter das deutsche Skisprung-System gut kennt, was für seine neue Rolle von großem Vorteil sein wird. Mitter äußerte sich sehr positiv über seine künftige Aufgabe und möchte sein Know-how sowie seine Erfahrung einbringen, um die Trainingsarbeit neu zu gestalten und das Potenzial der Mannschaft bestmöglich zu entwickeln.
Der Wechsel kommt zu einem bedeutenden Zeitpunkt, da Horngacher nach sieben Jahren unermüdlicher Arbeit zum Saisonende zurückgetreten ist. Mitter plant, gemeinsam mit seinen Trainerkollegen, darunter Jens Deimel und Tino Haase, die in die Lehrgangsgruppe 1a zurückkehren, neue Impulse zu setzen. Hüttel lobte zudem die gute Arbeit von Mitter und dessen hohe Wertschätzung sowohl in Deutschland als auch international. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Veränderungen auf die Leistung der Athleten auswirken werden.
Ein neuer Ansatz für den DSV
Mitter, der seine Trainerkarriere vor 20 Jahren als Skiklubtrainer in Garmisch-Partenkirchen begann, hat klare Ziele vor Augen. Er möchte nicht nur die bestehende Mannschaft verjüngen, sondern auch Talente an das Topniveau heranführen. Der DSV strebt an, eine neue Dynamik ähnlich der unter Werner Schuster ab 2008 zu entwickeln. Aktuell gilt Olympiasieger Philipp Raimund als einziger Springer des DSV auf Weltklasseniveau, während die bekannten Namen wie Andreas Wellinger und Karl Geiger in der letzten Saison enttäuschten.
Besonders interessant ist, dass Mitter der dritte Österreicher in Folge auf dem Posten des Bundestrainers ist. Der letzte deutsche Trainer, Peter Rohwein, war von 2004 bis 2008 im Amt. Mitter selbst ist seit 2019 im DSV aktiv und war am Aufstieg von Felix Hoffmann in die Weltspitze maßgeblich beteiligt. Die genaue Vertragslaufzeit von Mitters neuer Position wurde bislang nicht bekannt gegeben, doch Hüttel äußert großes Vertrauen in dessen Expertise und Engagement.
Wie sich die neuen Maßnahmen und die neue Führung auf das deutsche Skispringen auswirken werden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Andreas Mitter bringt frischen Wind in das Team und wird alles daran setzen, das Skispringen in Deutschland auf ein neues Level zu heben. Weitere Informationen zu den Veränderungen im DSV finden Sie in den Berichten von der Kleinen Zeitung, Sportschau und t-online.





