Andreas Babler wurde am 7. März 2026 beim 47. ordentlichen SPÖ-Bundeskongress mit 81,51 % der 600 abgegebenen Delegiertenstimmen als Parteivorsitzender wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei beeindruckenden 98,5 %. Dies ist ein neuer Ausdruck des Vertrauens der Delegierten in Babler, der bereits beim außerordentlichen Parteitag am 3. Juni 2023 in Graz 88,8 % der Stimmen erhielt. Das vorherige schlechteste Ergebnis eines Parteivorsitzenden war 2021, als Pamela Rendi-Wagner 75 % erhielt. Babler forderte die Delegierten auf, Geschlossenheit zu zeigen und ihn zu stärken, während er die Schwerpunkte der Partei in der Bekämpfung der Teuerung und der Verbesserung der Gesundheitsversorgung hervorhob, wie klick-kaernten.at berichtet.
In seiner Rede am Bundesparteitag legte Babler besonderen Wert auf die sozialdemokratische Handschrift, die im Regierungsprogramm verankert ist. Die Leitlinie der Regierungsarbeit lautet „Ordnen statt Spalten“. Die SPÖ setzt sich aktiv dafür ein, die Teuerung zu bekämpfen, das Budget sozial gerecht zu sanieren und den Wirtschaftsaufschwung zu stärken. Er betonte: „Sozialdemokratie wirkt – wir fühlen uns verantwortlich und bringen die Dinge in Ordnung.“ Dieser Parteitag war der erste seit sieben Jahren, an dem die SPÖ als Regierungspartei teilnahm, und zog über 1.700 Delegierte und Gäste an, was die Bedeutung der Veranstaltung unterstreicht. Für Österreich liegt ein Jahr vor den Wahlen ein bedeutsamer Weg vor der SPÖ, die drohende blau-schwarze Zukunft mit der FPÖ zu verhindern.
Konkrete Maßnahmen und Kritik
Babler kritisierte FPÖ-Chef Herbert Kickl und forderte ihn auf, die Gründe für die gestiegenen Treibstoffpreise zu erklären. Die SPÖ plant gezielte Eingriffe, um Preisanstiege zu verhindern und Ordnung in den Markt zu bringen. Erfolgreiche Maßnahmen bei Mieten und Energie wurden hervorgehoben, um den Delegierten die Entschlossenheit der Partei zu demonstrieren.
Ein zentraler Punkt in Babler’s Rede war die geplante Einführung einer Millionärssteuer, die Milliarden für Schulen, Spitäler und Klimaschutz generieren soll. Zudem kündigte die SPÖ an, ein Gesetz zur Altersbeschränkung in sozialen Medien bis zum Sommer vorzulegen, um Kinder vor den Gefahren dieser Plattformen zu schützen. Babler unterstrich die Notwendigkeit, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Des Weiteren hat die SPÖ eine Verschärfung des Waffenrechts durchgesetzt und plant ein Messertrageverbot im öffentlichen Raum, um die Sicherheit zu erhöhen, wie auch von spoe.at aufgezeigt wird.