Ein kritischer Produktrückruf bei den Discountern von Action sorgt derzeit für Aufregung. Betroffen sind die beliebten Stretch Squad Figuren, die im Zeitraum vom 22. April 2024 bis zum 13. Februar 2026 verkauft wurden. Die Füllung dieser Figuren könnte Spuren von Asbest enthalten, was ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt. Dieses Risiko ist besonders relevant, wenn die Figuren beschädigt werden und die Füllung austritt, wie 5min.at berichtet.
Die betroffenen Produkte sind sowohl im 4er-Set als auch als einzelne Figuren erhältlich. Die Artikelnummern für die Rückgabe sind 3209338 (4er-Set) und 3202066 (einzelne Figur). Für Verbraucher gibt es umfassende Informationen, um sicherzustellen, dass sie die richtigen Artikel zurückgeben. Die vollständige Rückerstattung des Kaufpreises erfolgt ohne dass eine Rechnung vorgelegt werden muss; die Figuren können in jeder Action-Filiale zurückgegeben werden.
Wichtige Details und Empfehlungen
Zusätzlich zu den oben genannten Punkten enthält der Rückruf auch eine Liste von EAN-Codes, die Verbrauchern helfen sollen, die betroffenen Figuren zu identifizieren. Die EAN-Nummern sind unter anderem 5014761014713, 5014761015802, und 5050837662419. Es wird dringend empfohlen, die Nutzung der betreffenden Figuren umgehend einzustellen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden, wie Kleine Zeitung eindringlich anmerkt.
Diese Warnung erfolgt in Zeiten, in denen die Sicherheit von Produkten und die Gesundheit der Verbraucher immer mehr in den Fokus rücken. Kürzlich veröffentlichte die Europäische Kommission neue Maßnahmen, um das Risiko von Asbestexposition am Arbeitsplatz zu reduzieren. Es ist bekannt, dass 75 % aller Krebserkrankungen am Arbeitsplatz in der EU mit Asbest in Verbindung stehen, was die Dringlichkeit solcher Rückrufe nochmals unterstreicht. Die aktualisierten Leitlinien zielen darauf ab, sowohl die Asbestexposition zu minimieren als auch das Krebsrisiko für Beschäftigte zu senken, so die Informationen auf der Webseite der EU-OSHA.
Insgesamt gibt es derzeit weitere Rückrufe in Österreich, darunter auch Lebensmittelprodukte wie Fisch und Babynahrung, die kürzlich für Gesundheitsprobleme bei Kleinkindern gesorgt haben. Solche Rückrufe verdeutlichen die Notwendigkeit für mehr Bewusstsein über die Sicherheit von Konsumgütern und die Verantwortung der Händler, ihre Kunden zu schützen.