Breitschopf, ein traditionsreiches Familienunternehmen, feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen in der Küchenherstellung. Gegründet 1956 von Johann Breitschopf in Steyr-Dietach, wird das Unternehmen seit drei Generationen von der Familie Breitschopf geleitet. Momentan sind rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv, um jährlich etwa 1.600 individuell geplante Küchen zu produzieren. Breitschopf verfolgt ein einzigartiges Konzept: Der Direktorvertrieb erfolgt ohne Zwischenhändler, wodurch Planung, Produktion und Montage aus einer Hand bereitgestellt werden.

Das Unternehmen ist bekannt für seine offenen Wohnküchen, die etwa 80 Prozent der produzierten Modelle ausmachen. Diese Küchen erfordern eine multifunktionale Planung, da sie sowohl als Arbeitsplatz als auch als Treffpunkt für Gespräche und für Homeoffice genutzt werden. Jährlich verarbeitet Breitschopf etwa 20.000 Quadratmeter Holz. Die Küchen werden im Durchschnitt alle 15 bis 20 Jahre erneuert, was einen wichtigen Aspekt der Kundenstrategie darstellt.

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Hausmesse und Kundenservice

Im Rahmen der Feierlichkeiten lädt Breitschopf zur Hausmesse, die vom 27. März bis 4. April in allen Schauräumen stattfindet. Besucher haben nicht nur die Möglichkeit, neue Küchenideen entdecken, sondern können auch attraktive Preise wie eine Kenwood Küchenmaschine oder einen Gutschein im Wert von 5.000 Euro gewinnen.

Ein besonderes Merkmal des Breitschopf-Service ist die individuelle Planung der Küche mit einem erfahrenen Küchenplaner. Kunden können sogar einen 3D-Planungsservice in Anspruch nehmen, um ihre neue Küche visuell zu realisieren. Zudem werden präzise Naturmaße vor Ort genommen, und der Aufbau der Küche erfolgt durch MonteurInnen des Unternehmens. Nach der Montage wird ein umfassender Kundenservice angeboten, der sicherstellt, dass die Kunden ihre neuen Küchen optimal nutzen können, auch indem sie darin Gerichte zubereiten dürfen.

Küchenbranche im Wandel

Die aktuelle Marktsituation der deutschen Küchenbranche bleibt angespannt. Nach einem schwierigen Jahr 2024 und einem schwachen Start ins Jahr 2025 gibt es jedoch Hoffnungen auf eine Erholung ab 2026. Experten der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK) berichten von einer Stabilisierung der Baupreise und politischen Investitionen, die zu einer Rückkehr zur Nachfrage nach neuen Küchen führen könnten. Geschäftsführer Volker Irle hebt hervor, dass 2024 bereits Resilienz der Branche gezeigt hat und 2025 auf Stabilisierung hindeutet. So wird eine spürbare Erholung ab 2026 erwartet, die der gesamten Branche neue Impulse geben könnte.

Die Herausforderungen, vor denen die Küchenbranche steht, sind vielfältig: Anhaltende Konsumzurückhaltung, sinkende Baugenehmigungen und ein rückläufiger Wohnungsneubau belasten die Unternehmen. Die Inlandsumsätze der Küchenmöbelindustrie fielen 2024 um 8,23 % auf etwa 3,04 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2025 setzte sich der Rückgang mit einem Inlandsumsatz von -1,66 % fort. Dennoch zeigen Auftragswerte im Küchenfachhandel ein positives Zeichen mit einem Anstieg von 11 %.

Um die Belastungen zu mindern, hat die Bundesregierung 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und energetische Sanierungen angekündigt. Diese Maßnahmen könnten dazu führen, dass sich die Nachfrage nach neuen Küchen in der zweiten Jahreshälfte 2025 stabilisieren könnte, was für Unternehmen wie Breitschopf von entscheidender Bedeutung ist.

Insgesamt bleibt die Küchenbranche im Fokus vieler Akteure, und Unternehmen wie Breitschopf arbeiten weiterhin hart daran, den sich verändernden Anforderungen und Bedürfnissen der Verbraucher gerecht zu werden.