Die NÖ Landesregierung hat am 11. November 2025 beschlossen, rund 4,2 Millionen Euro an Bedarfszuweisungen für energiesparende Maßnahmen bereitzustellen. Dieser Beschluss, der auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erfolgte, unterstützt insgesamt 185 Gemeinden sowie vier Gemeindeverbände in Niederösterreich. Die Fördermittel sind für die Umsetzung verschiedener nachhaltiger Projekte vorgesehen, darunter Photovoltaikanlagen, Solaranlagen, E-Fahrzeuge, der Tausch von Heizungen und die Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung.

Diese Unterstützung steht nicht nur für das aktuelle Jahr im Fokus, da für 2026 bereits eine Fortsetzung der Förderungen in Aussicht gestellt wurde. Von 2012 bis 2025 haben insgesamt 522 Gemeinden in Niederösterreich um Bedarfszuweisungen für Energiesparmaßnahmen angefragt. In diesem Zeitraum wurden beeindruckende 37,7 Millionen Euro an Fördermitteln für die Umstellung der Straßenbeleuchtung ausgeschüttet, was zu einer Gesamtinvestition von etwa 239 Millionen Euro führt.

Erfolgreiche Umstellungen und Einsparungen

Das Jahr 2025 war besonders umfangreich: 111 Gemeinden haben 28.849 Lichtpunkte erfolgreich umgerüstet, mit einer Gesamtinvestitionssumme von 21,92 Millionen Euro. Die jährlichen Energiekosten-Einsparungen für diese umgerüsteten Gemeinden belaufen sich auf rund 17,73 Millionen Euro. Diese Maßnahmen sind ein zentraler Bestandteil der Energiewende, die in Österreich zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die Förderung von Photovoltaikanlagen hat sich in diesem Zusammenhang ebenfalls als effektiv erwiesen. Wie auf FinanzTip beschrieben, sind Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) und Batteriespeicher auch in anderen deutschen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen, gefördert. Städte wie Bonn und Düsseldorf bieten spezielle Förderprogramme, die von Zuschüssen für die Installation bis hin zu umfangreichen finanziellen Anreizen reichen. In Bonn beispielsweise gibt es Zuschüsse von 100 Euro pro Kilowatt-Peak bei vollständiger Nutzung der Dachfläche.

Diese Programme in Deutschland zeigen, dass die Unterstützung durch öffentliche Gelder entscheidend ist, um den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. In Kombination mit den nun geflossenen Mitteln in Niederösterreich kann dies maßgeblich zur Förderung nachhaltiger Energiequellen beitragen.