In einem tragischen Vorfall, der sich am Montag, den 22. Februar 2026, ereignete, wurde eine 64-jährige Frau in einem Friedhof in der Waidhausenstraße, Wien-Penzing, tödlich verletzt. Eine 14-Jährige, die in einer sozialpsychiatrischen Wohngemeinschaft lebt, wurde daraufhin verhaftet. Passanten entdeckten die Frau gegen 17:30 Uhr mit schweren Schnitt- und Stichverletzungen und informierten umgehend die Rettungsdienste. Doch trotz der Bemühungen der Notärzte, die die Verletzte reanimieren wollten, kam jede Hilfe zu spät, wie oe24 berichtete.

Bei der Festnahme der Verdächtigen zeigte sich diese erstaunlich ruhig und fragte lediglich nach einer Zigarette. Die Polizei war schnell vor Ort, nachdem sie Hinweise auf ein Gewaltverbrechen erhalten hatten. Die 14-Jährige wurde mit blutigen Händen, blutiger Kleidung und einem blutigen Taschenmesser angetroffen. Diese Waffe wurde sichergestellt und soll das Instrument der Tat sein, wie kosmo berichtete.

Ermittlungen und Hintergründe

Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Wien übernommen, die Gründe für das brutal verlaufene Verbrechen scheinen jedoch unklar zu sein. Nach ersten Informationen könnte die 14-Jährige an einer psychischen Erkrankung leiden, möglicherweise an einer Psychose. Doch gesicherte Erkenntnisse hierzu stehen noch aus. Medien berichten auch von einem Video, das möglicherweise die Tat dokumentiert und als Beweismittel dienen könnte.

Die anderen Bewohner der Wohngemeinschaft stehen unter Schock und erhalten psychologische Unterstützung. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass die Verdächtige zuvor durch ihr auffälliges Verhalten in Erscheinung trat, da sie schwarz gekleidet und mit Piercings im Gesicht unterwegs war.

Jugendkriminalität im Fokus

Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Jugendkriminalität auf, ein Thema, das in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist. In Deutschland beispielsweise sind steigende Zahlen von Jugendlichen, die Opfer oder Täter von Gewaltverbrechen werden, ein ernsthaftes Problem. Das Bundeskriminalamt hat in verschiedenen Berichten die Hintergründe von Jugenddelinquenz analysiert und dabei festgestellt, dass soziale und psychologische Faktoren eine entscheidende Rolle spielen können. Landesweite Präventionsprojekte zielen darauf ab, Jugendlichen eine positive Entwicklung zu ermöglichen und Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen, wie bpb aufzeigt.

Die schwere Tat in Wien verdeutlicht, dass auch Jugendliche nicht vor gefährlichem und gewalttätigem Verhalten gefeit sind. Es bleibt zu hoffen, dass umfassende Maßnahmen zur Prävention und Unterstützung in Zukunft große Bedeutung erlangen werden, um solchen Vorfällen entgegenzuwirken.