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110 Jahre Erster Weltkrieg: Ausstellung enthüllt die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts

Der Erste Weltkrieg hatte verheerende Auswirkungen auf die Welt und führte zu vielen Verlusten. Der Krieg dauerte von 1914 bis 1918 und forderte das Leben von etwa 9,5 Millionen Soldaten und 6,5 Millionen Zivilisten. Zusätzlich wurden mehr als 21 Millionen Menschen durch den Krieg vermüllt. Im Jahr 2024 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 110. Mal, und aus diesem Anlass wurde im Parlament eine Ausstellung eröffnet.

Die Ausstellung mit dem Titel "Ein Krieg aller gegen Alle? - Die Habsburgermonarchie im Ersten Weltkrieg" wurde vom Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka ins Leben gerufen. In seiner Eröffnungsrede bezog er sich auf die gegenwärtigen Bezüge des Ersten Weltkriegs. Der ehemalige Vizepräsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Universitätsprofessor Arnold Suppan, hielt einen Vortrag über die Ausstellung, die er kuratierte. Er betonte dabei die "seltsame Mischung aus patriotischer Begeisterung, Ängsten und Unwissenheit", die zu dieser "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts führte.

Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl von Fotografien, Dokumenten und Karten aus verschiedenen Quellen wie dem Heeresgeschichtlichen Museum, dem Österreichischen Staatsarchiv, der Parlamentsbibliothek und dem Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Diese Exponate illustrieren die schweren militärischen Verluste, die die Zivilbevölkerung zu ertragen hatte, die zunehmende Ernährungskatastrophe, die innenpolitischen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Nationalitäten sowie die außenpolitische Niederlage mit dem Ende der Habsburgermonarchie.

Die Ausstellung ist in der Säulenhalle des Parlaments zu besichtigen. Neben den Exponaten bietet die Ausstellung auch weitere Informationen in Form von Photogalerien und einer Parlamentskorrespondenz.

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Die Eröffnung dieser Ausstellung im Parlament ist eine wichtige Gelegenheit, um an die Schrecken des Ersten Weltkriegs zu erinnern und die Bedeutung des Friedens zu betonen. Es ist von großer Bedeutung, diese dunkle Zeit in der Geschichte nicht zu vergessen und daraus zu lernen, um künftige Konflikte zu verhindern.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Eröffnung finden sich auf der Webseite des österreichischen Parlaments.

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