Isel: Der Herzfluss Osttirols im Kampf für Naturschutz und Biodiversität!

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Erfahren Sie, wie Wolfgang und Erika Retter seit über 50 Jahren für die Isel kämpfen, die als Herzfluss Osttirols gilt.

Erfahren Sie, wie Wolfgang und Erika Retter seit über 50 Jahren für die Isel kämpfen, die als Herzfluss Osttirols gilt.
Erfahren Sie, wie Wolfgang und Erika Retter seit über 50 Jahren für die Isel kämpfen, die als Herzfluss Osttirols gilt.

Isel: Der Herzfluss Osttirols im Kampf für Naturschutz und Biodiversität!

Am 6. November 2025 stehen die beiden Retters, Wolfgang und Erika, im Mittelpunkt des Engagements für den Gletscherfluss Isel. Seit über 50 Jahren setzen sie sich intensiv für den Schutz dieses bedeutenden Gewässers ein, das sie als „National River“ und als das „Herzfluss“ Osttirols bezeichnen. Diese Bezeichnung unterstreicht die essentielle Rolle der Isel im Ökosystem des Nationalparks Hohe Tauern, dessen Prinzipien auch im Rahmen des Klimaschutzes und der Biodiversität von großer Bedeutung sind.

Der Naturschutz stellt für die Retters seit den 1970er Jahren einen Lebensinhalt dar. Der Beginn ihrer Aktivität fiel mit den Plänen zur Errichtung eines Großspeicherkraftwerks im Dorfertal-Matrei zusammen. Wolfgang Retter nahm 1973 den Kampf gegen die Ableitung und Ausbeutung der Isel auf, unterstützt von seiner Frau Erika, die sich ebenfalls unermüdlich für den Fluss engagiert. Der Verein zum Schutz der Erholungslandschaft Osttirol, den sie 1976 mitbegründeten, wurde zum ersten Wasserschaupfad Europas in den Umbalfällen und stellte einen wichtigen Schritt in den Bemühungen um den Erhalt der Natur dar.

Isel im Internationalen Jahr der Gletscher

Im Rahmen des Internationalen Jahres für die Gletscher, das 2023 ausgerufen wurde, erhält die Isel zusätzliche Aufmerksamkeit als letzter freifließender Gletscherfluss im Alpenraum. Die Tiroler Landesregierung erklärte 2025 zum Jahr der Isel, um den Fokus auf den Schutz dieses wertvollen Naturraums zu lenken. Diese Initiative verdeutlicht nicht nur die Relevanz der Isel für die Region, sondern auch für die internationale Wissenschaft, die den Fluss als wichtigen Referenzfluss nutzt.

Wolfgang Retter hat immer betont, wie wichtig die Isel als Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten ist. Im Jahr 2015 wurde sie als Natura2000-Schutzgebiet nominiert, was im Jahr 2018 die konkrete Ausweisung für das Netzwerk der Europäischen Union zur Folge hatte. Diese Entwicklungen tragen dazu bei, die Biodiversität und die klimatischen Vorteile, die Nationalparks bieten, zu stärken, wie auch andere Nationalparks weltweit. Diese Gebiete spielen eine entscheidende Rolle im Klimaschutz, indem sie Kohlenstoff speichern und Lebensräume vor menschlichen Eingriffen schützen.

Ein Aufruf zur Teilnahme

Im Rahmen des Flüsses organisiert die Tiroler Umweltanwaltschaft eine Isel-Fotochallenge, an der auch die Hobbyfotografin Edith Tembler teilgenommen hat. Bürger sind eingeladen, ihre Perspektiven auf die Isel durch Gedichte, Fotos, Videos, Texte, Aquarelle oder Lieder zu teilen und diese Beiträge per Mail einzureichen. Die besten Einsendungen werden auf der Plattform der Tiroler Umweltanwaltschaft sowie auf Dolomitenstadt.at veröffentlicht. Im Jahr 2025 wird Dolomitenstadt.at außerdem einen redaktionellen Schwerpunkt auf die Isel und ihren Schutz legen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Isel nicht nur ein beeindruckendes Naturdenkmal ist, sondern auch ein Symbol für den Naturschutz und die nachhaltige Entwicklung in Osttirol. Ihre Erhaltung ist von zentraler Bedeutung für den Klimaschutz und die Förderung von biologischer Vielfalt, was im Einklang mit den aktuellen globalen Herausforderungen steht.

Nationalparks stehen als Vorreiter im Umweltschutz und leisten einen unermüdlichen Beitrag zur Bewahrung der Erde. Wie der Naturpark Thüringer Wald erläutert, ist der Erhalt solcher Gebiete entscheidend, um die Ökologie zu bewahren und zukünftigen Generationen eine intakte Natur zu hinterlassen.