Latein ist passé! Papst Leo XIV. bringt Revolution im Vatikan!

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Papst Leo XIV. erlaubt das Ersetzen von Latein durch andere Sprachen im Vatikan. Ein historischer Schritt für die Kirche.

Papst Leo XIV. erlaubt das Ersetzen von Latein durch andere Sprachen im Vatikan. Ein historischer Schritt für die Kirche.
Papst Leo XIV. erlaubt das Ersetzen von Latein durch andere Sprachen im Vatikan. Ein historischer Schritt für die Kirche.

Latein ist passé! Papst Leo XIV. bringt Revolution im Vatikan!

Am 25. November 2025 gibt es einen bedeutenden Wandel im Vatikan. Papst Leo XIV. hat die Genehmigung des Latein-Aus im Vatikan offiziell verkündet. Dieses neue Regelwerk für den Verwaltungsapparat des katholischen Kirchenstaats eröffnet neue Möglichkeiten, indem es festlegt, dass Akten künftig in Latein oder in einer anderen Sprache verfasst werden können. Vor dieser Regelung war es Pflicht, dass offizielle Dokumente „in der Regel“ in Latein verfasst werden mussten, was den Rückgang dieser Sprache in den letzten Jahrzehnten nicht aufhalten konnte. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vatikans haben wir also einen Fehler der Tradition der lateinischen Amtsprache, der auf das zukunftsgerichtete Denken von Papst Leo XIV. zurückzuführen ist.

Das neue Gesetz, das als Artikel 50 des Regolamento Generale bekannt ist, spiegelt den schleichenden Bedeutungsverlust des Lateinischen in der katholischen Kirche wider. Italienisch ist mittlerweile die wichtigste Arbeitssprache im Vatikan, während Liturgien weltweit zumeist in Landessprachen gehalten werden. Dennoch bleibt das Thema der alten Messen in Latein weiterhin umstritten innerhalb der Kirche, die weltweit etwa 1,4 Milliarden Gläubige zählt.

Ein historischer Kontext

Der Rückgang der Nutzung des Lateinischen in offiziellen Dokumenten folgt einer langen Tradition, die mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) begann. Während des Konzils war Latein die einzige zugelassene Debattensprache, und bedeutende Veränderungen wurden angestoßen, um die Kirche näher an die Gläubigen zu bringen. Die Eröffnung des Konzils bedeutete für viele eine Zeit des Aufbruchs und der Reformen, mit dem Ziel, die Einheit der Christen wiederherzustellen und frischen Wind in die katholische Lehre zu bringen. Diese Veränderungen weckten große Hoffnungen, aber auch unterschiedliche und konträre Haltungen innerhalb des Kirchenvolks, wie die Erfahrungen der letzten fünf Jahrzehnte gezeigt haben.

Päpstliche Gesetzestexte müssen künftig nicht mehr auf Latein im vatikanischen Amtsblatt erscheinen. Dennoch wird die lateinische Fassung von päpstlichen Lehrschreiben weiterhin veröffentlicht, was der Tradition der katholischen Lehre Rechnung trägt. Aktuelle Begriffe werden ins Lateinische übersetzt, wie etwa der Klimawandel, der als „climatis mutatio“ bezeichnet wird.

Die sprachliche Vielfalt im Vatikan

In der Zukunft wird der Vatikan sich zunehmend auf mehrere Sprachen stützen. Offizielle Mitteilungen des Vatikans sowie Reden des Papstes werden in der Regel in Englisch, Italienisch, Spanisch und Französisch verbreitet. Deutsch und Polnisch hingegen finden häufig weniger Verwendung, insbesondere seit dem Ableben von Benedikt XVI. und Johannes Paul II. Papst Leo XIV., der im Mai dieses Jahres mit „Habemus papam“ ins Amt kam, ist der erste Pontifex aus den USA und bringt seine eigenen Sprachen mit: Er spricht Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Latein.

Die Entscheidung von Papst Leo XIV. zeigt, wie sehr sich die katholische Kirche im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat. Was früher als denkwürdige Tradition galt, wird nun einer zeitgemäßen Betrachtung unterzogen. Diese Maßnahme könnte das Bild des Vatikans und seine Beziehung zu den Gläubigen nachhaltig verändern.