Am 10. Februar 2026 haben die Geschwister Isabella und Rasmus Wrana Gold im Mixed-Doppel im Curling für Schweden gewonnen. Im Finale setzten sie sich mit 6:5 gegen die US-Amerikaner Cory Thiesse und Korey Dropkin durch. Diese Begegnung, die zwischen dem Weltmeister von 2024 (Schweden) und dem Weltmeister von 2023 (USA) stattfand, war spannend bis zur letzten Sekunde.
Das schwedische Duo hatte sich im Verlauf des Turniers durch eine bemerkenswerte Leistung zurückgekämpft, nachdem sie in der Round Robin drei Niederlagen erlitten hatten. Zu Beginn mussten sie eine herbe 0:9-Niederlage gegen Norwegen hinnehmen, was zu Kritik in den schwedischen Medien führte. Mit dieser Ausgangsposition hätte kaum jemand geglaubt, dass sie es bis ins Finale schaffen würden, doch sie bewiesen ihr Können.
Der spannende Finalverlauf
Im Finale lag zunächst die US-Mannschaft mit 5:4 vorne, bevor es im letzten End spannend wurde. Rasmus Wrana platzierte den entscheidenden Stein, der den schwedischen Sieg perfekt machte. Isabella Wrana, die bei ihrem Olympiadebüt direkt Gold holte, stellte durch einen präzisen Takeout den Weg zum Sieg sicher. Während ihr Bruder Rasmus bereits Erfahrung mit einem Gold- und einem Silbermedaille bei früheren Winterspielen hat, markiert dieser Triumph für Isabella einen beeindruckenden Einstieg in die Olympiade.
Die Bronzemedaille ging an das Gastgeberland Italien. Das italienische Duo, bestehend aus Stefania Constantini und Amos Mosaner, sicherte sich den dritten Platz, indem es im kleinen Finale die britischen Spieler Jennifer Dodds und Bruce Mouat mit 5:3 besiegte.
Curling im Olympischen Kontext
Curling hat eine lange Geschichte bei den Olympischen Winterspielen, die erstmals 1924 in Chamonix stattfand. Ursprünglich wurde der Wettbewerb als Demonstrationsveranstaltung angesehen, bevor er 1998 offiziell in das Olympische Programm aufgenommen wurde. Der Mixed Double Wettbewerb wurde erst 2018 in das Programm integriert. Dieser spezielle Wettbewerb hat seither an Bedeutung gewonnen und erfreut sich zunehmender Popularität unter den Zuschauern.
Insgesamt beinhaltet das Curling-Programm bei den Olympischen Spielen Wettbewerbe für Männer, Frauen und Mixed Doubles und zeigt die Vielfalt und Komplexität des Sports. Die beeindruckende Leistung von Isabella und Rasmus Wrana ruft erneut das Potenzial und die Faszination des Curlings in Erinnerung und sorgt für Vorfreude auf kommende Wettkämpfe.
Für weiterführende Informationen über die Olympischen Curling-Wettbewerbe, können Sie mehr über die Geschichte auf Wikipedia nachlesen und weitere spannende Details auf oe24 sowie Sport1 finden.