Loïc Meillard führt nach dem ersten Durchgang im Slalom in Kitzbühel unangefochten das Feld an. Der Schweizer Skirennfahrer, 29 Jahre alt, beeindruckte mit einer Zeit, die mit der Startnummer 1 gesetzt wurde und von keinem der nachfolgenden Fahrer unterboten werden konnte. Mit einem Vorsprung von 35 Hundertsteln liegt Eduard Hallberg aus Finnland auf dem zweiten Platz, gefolgt von Henrik Kristoffersen aus Norwegen, der 47 Hundertstel Rückstand hat. Manuel Feller, bester Österreicher, rangiert mit einem Abstand von 48 Hundertsteln auf Platz vier, während Armand Marchant aus Belgien mit einer Differenz von 49 Hundertsteln den fünften Platz einnimmt. Tanguy Nef, ebenfalls aus der Schweiz, komplettiert die Top-Sechs mit 52 Hundertsteln Rückstand.

Meillard, der in Kitzbühel bislang einen 6. Platz als bestes Ergebnis aufweist, hofft auf seinen dritten Weltcup-Sieg. Der Slalom ist Teil der prestigeträchtigen Hahnenkamm-Rennen, die vom 23. bis 25. Jänner 2026 stattfinden und als eines der herausforderndsten Events im alpinen Ski im internationalen Wettkampf gelten. Am Freitag konnte bereits Marco Odermatt den Super-G gewinnen, bevor er am Samstag in der Abfahrt Zweiter hinter Giovanni Franzoni wurde, der nun das erste Mal in seiner Karriere im Weltcup siegreich war.

Starkes Teilnehmerfeld und Herausforderungen

Das Hahnenkamm-Rennen bietet einige der schnellsten und anspruchsvollsten Abfahrtsstrecken der Welt. Die gefürchtete „Mausefalle“ hat ein Gefälle von bis zu 85 Prozent, und die Athleten erreichen Geschwindigkeiten von über 140 km/h, beispielsweise an der Hausbergkante. Für viele Rennen ist ein guter Start unerlässlich, was Meillards Leistung besonders hervorhebt. Im zweiten Lauf, der um 13:30 Uhr beginnt, wird Atle Lie McGrath aus Norwegen nicht mehr teilnehmen, da er ausgeschieden ist.

Weitere Schweizer Teilnehmer sind Ramon Zenhäusern, Marc Rochat, Luca Aerni, Matthias Iten und Sandro Simonet. Lucas Pinheiro Braathen und Johannes Strolz schaffen es auf einen zeitgleichen elften Platz, jedoch mit einem Rückstand von über einer Sekunde auf Meillard. Daniel Yule hat ebenfalls einen wichtigen Wettkampf vor sich, um eventuell die Olympia-Selektionskriterien zu erfüllen.

Chronik der Hahnenkamm-Rennen

Die Hahnenkamm-Rennen ziehen regelmäßig Skisportbegeisterte in ihren Bann. Die Veranstaltung ist für viele Athleten ein Pflichttermin im Rennkalender. Die Geschichte des Slaloms und der Abfahrt in Kitzbühel ist reich an spannenden Duellen und dramatischen Wendungen, die selbst höchsten Erwartungen gerecht werden.

Der Streckenrekord in der Abfahrt von 1:51,58 Minuten, gehalten von Fritz Strobl seit 1997, ist auch in diesem Jahr im Blickfeld, unter den Favoriten sind Marco Odermatt, Franjo von Allmen, Vincent Kriechmayr und James Crawford, der Vorjahressieger. Um im Slalom erfolgreich zu sein, ist nicht nur Technik, sondern auch das optimale Material entscheidend, was für Linus Straßer, einen weiteren Hoffnungsträger, der an diesem Wochenende startet, zentrale Bedeutung hat.

Der Slalom in Kitzbühel bleibt somit weiterhin ein spannendes Highlight der alpinen Ski-Weltmeisterschaft und ein wichtiger Schritt in Richtung der Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo, weshalb die Erwartungen der Athleten und Fans gleichermaßen hoch sind.

Die Berichterstattung über das Event erfolgt durch verschiedene Medien und bietet umfassende Einblicke in den Lauf der Dinge, wobei die Athleten mit viel Druck konfrontiert sind, ihre besten Leistungen abzuliefern. 5min.at und watson.ch sowie olympics.com berichten umfassend über die Ereignisse und Entwicklungen des Rennens.