Im Skiathlon der Olympischen Spiele 2026 in Cortina d’Ampezzo setzte sich der Norweger Johannes Kläbo erneut an die Spitze und gewann seine sechste Goldmedaille. Kläbo setzte sich im entscheidenden Moment des Rennens im letzten Anstieg von seinen vier Begleitern ab und sicherte sich den Sieg. Dies hebt ihn in die Nähe des Rekords von Marit Björgen und Ole Einar Bjørndalen, die jeweils acht Goldmedaillen gewonnen haben. Kläbo äußerte sich nach dem Rennen zufrieden über seinen ersten Distanzgold und blickt optimistisch auf den kommenden Klassik-Sprint am Dienstag, an dem er teilnehmen wird. Er könnte in den nächsten zwei Wochen der erfolgreichste Winter-Olympionike werden, was die Zuschauer und Medien gleichermaßen in Aufregung versetzt; Kleine Zeitung berichtet, dass Kläbo bereits nach dem Skiathlon als Rekordbrecher angesehen wird.
Während Kläbo triumphierte, verlief das Rennen für andere Athleten weniger erfreulich. Saweli Korostelew aus Russland und der Franzose Hugo Lapalus gingen im Kampf um die Podestplätze leer aus. Auch der Silbermedaillengewinner Desloges geriet ins Schussfeld der Kritiker, nachdem er bei einem Zieldurchlauf die Strecke um einige Meter verkürzt hatte, jedoch nur eine gelbe Karte erhielt. ÖSV-Langlaufchef Alois Stadlober zeigte sich enttäuscht über das erste Wochenende, betonte jedoch, dass „abgerechnet wird zum Schluss“.
Vermeulens Enttäuschung
Der Österreicher Vermeulen musste im Skiathlon eine herbe Niederlage einstecken. Er verlor im ersten Teil des Rennens bereits nach wenigen Minuten den Anschluss zur Spitze und kam schließlich mit fast vier Minuten Rückstand ins Ziel. Nach seinem enttäuschenden Auftritt war Vermeulen niedergeschlagen und erklärte, dass er „weit weg“ von seinem besten Tag gewesen sei. Trotz seiner Schwierigkeiten gab er an, bis zum Schluss Vollgas gelaufen zu sein und bleibt optimistisch, dass im Sport oft unerwartete Wände überwunden werden können. Am Freitag wird Vermeulen im 10 km Skating antreten, in der Hoffnung, ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Statistische Hintergründe
Mit seinem Sieg im Skiathlon hat Kläbo seine Gesamtzahl an Olympiamedaillen auf sechs erhöht. Er könnte somit nicht nur zum erfolgreichsten Winter-Olympioniken aufsteigen, sondern auch die Liste der erfolgreichsten Athleten anführen. Marit Björgen, die seit den Olympischen Spielen in Pyeongchang die Liste der erfolgreichsten Winter-Olympioniken anführt, hat insgesamt acht Gold- und vier Silbermedaillen gewonnen, und Kläbo steht nun in direkter Konkurrenz zu dieser beeindruckenden Bilanz. In der erfolgreichen Geschichte des Skilanglaufs haben zahlreiche Athleten bemerkenswerte Leistungen erbracht. Von den ersten Olympischen Spielen 1924 bis heute haben sich viele Nationen einen Namen gemacht und herausragende Erfolge gefeiert. Eine umfassende Liste der Olympiasieger im Skilanglauf ist hier zu finden: Wikipedia.
Die kommenden Tage versprechen spannende Wettkämpfe, insbesondere für Johannes Kläbo und Vermeulen, die alles daran setzen werden, ihre Leistung zu steigern und zu zeigen, was sie im Langlaufsport wirklich können.