Schladming verwandelt sich heute, am 27. Jänner 2026, in einen Hexenkessel, während der Weltcup-Riesentorlauf stattfindet. Das Event zieht die Aufmerksamkeit vieler Skifans auf sich, insbesondere die letzte Teilnahme von Manuel Feller an einem Weltcup-Riesentorlauf. Feller, der im Vorjahr als Zweiter das Podium in Schladming erreichte, geht heute mit der Startnummer 49 ins Rennen. Im Vorfeld der Veranstaltung ist der Vorjahressieger Alexander Steen Olsen krankheitsbedingt nicht am Start, was die Spannung erhöht.

Das heutige Duell zwischen Henrik Kristoffersen und Marco Odermatt wird im Fokus stehen, da beide bereits im Vorjahr auf dem Podium standen. Besonders interessant ist die Ausgangslage im RTL-Weltcup, wo Stefan Brennsteiner vom ÖSV 95 Punkte hinter Odermatt liegt, der den Schladming-RTL 2024 gewann. Ein LIVE-Ticker informiert die Fans über die Entwicklungen in diesem spannenden Rennen, während die Athleten um prestigeträchtige Punkte kämpfen.

Fellers Weg zum letzten Rennen

Manuel Feller hat in den letzten Jahren eine wechselhafte Karriere durchlebt. Vor wenigen Wochen sicherte er sich in Kitzbühel mit einer Zeit von 1:40.60 den Sieg beim jährlichen Slalom-Rennen, was seinen siebten Weltcup-Gewinn und den ersten Triumph in der Saison 2025-26 markierte. Diese Leistungen kommen in einer Saison, die Feller selbst als die „schwierigste“ seiner Karriere bezeichnet. Er hat zahlreiche Herausforderungen gemeistert, darunter mehrere Ausfälle und Schwierigkeiten, sich für zweite Läufe zu qualifizieren.

Dabei reflektiert Feller auch die Gedanken, die ihm während seiner Karriere durch den Kopf gingen, darunter auch das Überlegen, ob er aufgeben solle. Seine bemerkenswerte Leistung in Kitzbühel, wo er Loic Meillard und Linus Strasser hinter sich ließ, weiht die Fans auf mögliche Erfolge bei den bevorstehenden Winterspielen ein, die nur noch wenige Wochen entfernt sind.

Aktuelle Trends im Alpinen Skiweltcup

Im aktuellen Verlauf des alpinen Skiweltcups sind sechs verschiedene Sieger in acht Slalom-Rennen zu verzeichnen, wobei der Punktestand an der Spitze äußerst eng ist. Nur 43 Punkte trennen die ersten fünf Plätze. Andersherum haben einige prominente Namen wie Lucas Pinheiro Braathen, Clement Noel und Henrik Kristoffersen in Kitzbühel nicht den Sprung aufs Podium geschafft, zeigen aber Potenzial für zukünftigen Erfolg.

All diese Entwicklungen beleuchten die Komplexität und den Wettbewerbsgeist des alpinen Skiweltcups, in dem sich Athleten wie Feller, Kristoffersen und Odermatt in einer packenden Saison messen. Der bevorstehende Riesentorlauf in Schladming wird das nächste Kapitel dieser aufregenden Geschichte aufschlagen, und es bleibt abzuwarten, wie sich alles entwickeln wird.

Für umfassende Ergebnisse und aktuelle Statistiken lohnt sich ein Blick auf die detaillierten Auswertungen des Alpinen Skiweltcups, die zeigen, wie sich die Nationen im Wettkampf positionieren:

Platz Nation Punkte
1. Schweiz 10.823
2. Österreich 7.459
3. Italien 6.399
4. Norwegen 5.098
5. Vereinigte Staaten 4.179

Diese Zahlen unterstreichen die Spitzenleistungen, die im alpinen Skiweltcup erbracht werden. Der heutige Wettbewerb in Schladming verspricht, eine herausragende Veranstaltung zu werden, die die Skiwelt in Atem hält, während die Athleten um ihre Chance ringen, die begehrten Punkte zu sammeln und sich auf die bevorstehenden Olympischen Spiele vorzubereiten.