Am 6. Februar 2026 wurde das Abfahrtstraining der Frauen bei den Olympischen Spielen auf der Tofana unterbrochen. Diese Unterbrechung folgte einer Reihe von Schwierigkeiten, die bereits am Donnerstag dazu führten, dass das Training aufgrund schlechter Sicht abgesagt werden musste. Am Freitag startete das Training mit einer Verzögerung, da der Zielsprung entschärft werden musste. Ilka Stuhec aus Slowenien war die erste Athletin, die stürzte, was die Situation weiter komplizierte. Krone berichtet, dass Federica Brignone kurz vor ihrem Lauf aufgrund unzureichender Pistenpräparation gestoppt wurde. Nach 20 Minuten Schneeräumungsarbeiten erhielt sie schließlich das Startsignal. Nach dem Start von vier Athletinnen, darunter Nina Ortlieb, musste das Training erneut wegen aufziehendem Nebel unterbrochen werden. Ortlieb zeigte sich unzufrieden mit der Entscheidung, die weiteren Läuferinnen starten zu lassen.

Unterdessen bleibt der Gesundheitszustand von Lindsey Vonn unklar, die sich eine Woche vor den Olympischen Spielen in Crans-Montana schwer verletzt hat. Ihr Sturz während des Abfahrtsrennens ereignete sich unter schwierigen Bedingungen, was zum Abbruch des Rennens führte. Vonn, die derzeitige Führende im Abfahrt-Weltcup, hatte in dieser Saison bereits in jedem Rennen auf dem Podest gestanden. Trotz des Rückschlags bleibt sie optimistisch und kämpferisch: „Mein olympischer Traum ist noch nicht vorbei“, teilt sie mit. Bei ihren 2,7 Millionen Followern zeigt sie sich dankbar für die Unterstützung und kündigt an, weitere Informationen über ihren Zustand zu veröffentlichen. Auch die ebenfalls gestürzte Marte Monsen klagt über Knieschmerzen und wird für weitere Untersuchungen in ihre Heimat fliegen.

Vorbereitung auf die Olympischen Spiele

Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo, die vom 6. bis zum 22. Februar 2026 stattfinden, stellen für die Athletinnen und Athleten einen Höhepunkt ihrer Karriere dar. Laut Sportpsychologie München ist die mentale Vorbereitung für viele Athleten ein entscheidender Faktor. Dr. Kai Engbert und Dr. Tom Kossak unterstützen seit Jahren verschiedene Sportverbände dabei, sich mental auf solche Großereignisse vorzubereiten. Bei der Eishockeynationalmannschaft steht Teambuilding im Fokus, während individuelle Athleten daran arbeiten müssen, ihren optimalen mentalen Zustand zu finden.

Ein zentrales Thema in der Sportpsychologie ist der Umgang mit dem erhöhten Druck bei Olympischen Spielen, der im Vergleich zur regulären Weltcupsaison steigt. Athleten sind bestrebt, miteinander zu kommunizieren und bewährte Strategien zu stabilisieren, um die Nervosität zu minimieren. Insbesondere kurz vor den Spielen wird empfohlen, keine neuen Techniken einzuführen und unnötige äußere Reize zu reduzieren. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Auftritt unter Druck liegt im Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.