
Ein emotionaler Abschied und ein spannendes Finale: Der Naturbahnrodler Michael Scheikl beendete am Sonntag seine beeindruckende Karriere in Südtirol mit einem dramatischen vierten Platz im letzten Rennen. Damit verlor er den begehrten Weltcupgesamtsieg auf den letzten Metern an den Südtiroler Florian Clara, der ebenfalls seine Karriere beendet. „Sicherlich bitter, aber die Freude überwiegt. Es war eine wahnsinnig spannende, emotionale Saison“, erklärte der 35-Jährige nach dem Rennen, wie ORF.at berichtete.
Nach 17 Jahren im Naturbahnrodel-Weltcup und seinem jüngsten Weltmeistertitel krönte Scheikl eine beispiellose Karriere. Trotz des verpassten zweiten Gesamtsiegs blickt er stolz auf seine Zeit zurück. „Ich bin glücklich, dass ich in einer Zeit dabei war, in der es wirkliche Größen gab, gegen die ich mich beweisen musste“, so Scheikl. Diese Herausforderung und der Kampfgeist machten seine Karriere aus und prägen die hohe Anerkennung, die er heute genießt. Am Samstag sicherten sich auch Maximilian Pichler und Nico Edlinger im Doppelsitzer-Wettbewerb den ersten rot-weiß-roten Titel beim Weltcup-Finale, berichtete Krone.at.
Der Abschied von Scheikl markiert nicht nur das Ende einer Ära im Naturbahnrodel-Sport, sondern hinterlässt auch große Fußstapfen, die schwer zu füllen sind. „28 Jahre habe ich im Rodelsport verbracht und all das gewonnen, was es zu gewinnen gibt“, resümierte er eindrucksvoll. Der Kampf, die Freude und die Emotionen dieser letzten Saison werden sowohl in seinem Herzen als auch in den Köpfen seiner Fans weiterleben.
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