Am 6. Februar 2026 wurde Matthew Stafford von den Los Angeles Rams zum ersten Mal zum wertvollsten Spieler (MVP) der NFL gewählt. Diese Auszeichnung erfolgte nur drei Tage vor dem Super Bowl und markiert einen bedeutenden Moment in der Karriere des 37-jährigen Quarterbacks. Trotz einer starken persönlichen Leistung scheiterten die Rams in den Play-offs an den Seattle Seahawks. Stafford erzielte in der laufenden Saison bemerkenswerte 4.707 Yards Raumgewinn nach Pässen und schloss mit 46 Touchdowns ab, was die Bestwerte in der Liga darstellt. Seine Quote von Touchdowns zu Interceptions war ebenfalls die beste unter allen Quarterbacks.
Bei der MVP-Wahl erhielt Stafford 24 von 50 ersten Stimmen und erzielte insgesamt 366 Punkte. Sein größter Rivale, Drake Maye, Quarterback der New England Patriots, belegte mit 23 ersten Stimmen und 361 Punkten den zweiten Platz. Diese Wahl war die engste MVP-Abstimmung seit 2003, als Peyton Manning und Steve McNair zu gemeinsamen Gewinnern ernannt wurden. Mit diesem Sieg wurde Stafford der älteste Spieler, der seinen ersten MVP-Award gewann, und rangiert damit als drittältester MVP-Gewinner insgesamt, nach Tom Brady und Aaron Rodgers.
Pflichtbewusste Ansprache und familiäre Unterstützung
Während seiner Dankesrede gab Stafford bekannt, dass er für die nächste Saison zurückkehren werde. Begleitet von seinen vier Töchtern, die in identischen schwarz-weißen Kleidern gekleidet waren, bedankte er sich herzlich bei seinem Team und seiner Familie. Er drückte seine Aufregung für die kommende Saison aus und ermutigte seine Anhänger, optimistisch in die Zukunft zu blicken.
Über die letzten zwei Monate der regulären Saison waren Stafford und Maye im Wechsel als MVP-Favoriten aufgeführt, wobei Stafford nach Woche 18 die Führung übernahm. Stafford wurde außerdem zum ersten Mal in seiner Karriere in das AP All-Pro Team gewählt, was seinen Status in der Liga weiter festigte. Neben ihm wurden auch Josh Allen von den Buffalo Bills und Justin Herbert von den Los Angeles Chargers bei der MVP-Abstimmung genannt, wobei beide lediglich wenige Stimmen erhielten.
Statistische Höchstleistungen
Stafford führte die NFL in der Saison 2025 nicht nur mit Jards (4.707), sondern auch mit seinen 46 Touchdowns, bei nur acht Interceptions, an. Diese beeindruckenden Statistiken wurden trotz der Tatsache erzielt, dass die Rams mit einer Bilanz von 12-5 die reguläre Spielzeit als fünftes Team in der NFC abschlossen. Sie verloren jedoch in der NFC-Meisterschaft gegen die Seattle Seahawks. Im Gegensatz dazu erzielte Maye eine Bilanz von 14-3 und führte die Patriots in seinem zweiten Jahr zum Titel der AFC East mit hervorragenden individuellen Leistungen.
Mayes Statistiken umfassten eine NFL-Führungsposition in Passer Rating (113.5), Vollendungsquote (72.0%) und Yards pro Versuch (8.9).
Die Wahl zum MVP wird von einem landesweiten Gremium von 50 Medienschaffenden durchgeführt, die vor Beginn der Playoffs abstimmen. Der MVP-Award ist eine der höchsten Auszeichnungen der NFL und wird seit 1957 vergeben. Historisch gesehen wurden vielerlei Spieler aus unterschiedlichen Positionen ausgezeichnet, darunter Quarterbacks, Runningbacks und Wide Receiver, die alle ihre Fähigkeiten und Leistungen in einer extrem wettbewerbsorientierten Liga unter Beweis gestellt haben. Stafford ist nun ein Teil dieser storied Tradition und wird hoffentlich auch in der nächsten Saison weiterhin seine Werte zeigen. Weitere Informationen zu den MVP-Gewinnern der Vergangenheit finden Sie auf der Seite der Wikipedia.
Die Krone berichtete eingehend darüber, während ESPN die statistischen Details und den spannenden Wahlverlauf beleuchtet. Besonders bemerkenswert ist, dass Stafford der erste Spieler wurde, der MVP für ein Team außerhalb der Top-Zwei-Saaten seit Adrian Peterson 2012. Diese Rückschlage verdeutlichen die Unvorhersehbarkeit und den aufregenden Wettbewerb, der in der NFL stets vorhanden ist.