Am 11. Februar 2026 blicken die österreichischen Biathleten optimistisch auf die laufenden Olympischen Spiele. Lisa Hauser, Massenstart-Weltmeisterin von 2021 und eine der größten Hoffnungen des Landes, möchte an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen. Zu Beginn der Saison konnte Hauser bereits einen Sieg in der Weltcup-Verfolgung für sich verbuchen, nachdem sie gesundheitliche Probleme überwunden hat. Diesbezüglich erklärt sie, dass ihr erster Weltcupsieg vor fünf Jahren für die aktuellen Wettbewerbe nicht mehr relevant sei, da sie den Wettkampf als Neustart ansieht. Die Konzentration am Schießstand sei essenziell, da jeder Fehlschuss mit einer Strafminute bestraft wird.

Hauser träumt von einer Medaille und zeigt sich gleichzeitig zufrieden mit dem bisherigen Verlauf ihrer Karriere. Die Höhenlage der Olympia-Anlage, die sich auf 1600 Metern befindet, stellt für sie kein Problem dar. Währenddessen steht auch Anna Gandler, die 25-Jährige, die an ihren ersten Olympischen Spielen teilnimmt, im Mittelpunkt. Gandler möchte den Wettkampf entspannt angehen und betont, dass das Schießen auf die fünf Scheiben und das Laufen der Runden im Grunde wie immer ablaufen.

Erste Erfahrungen und Herausforderungen

Am vergangenen Sonntag trat Gandler bereits in der Mixed-Staffel an und belegte gemeinsam mit dem österreichischen Team den siebten Platz. Sie gab zu, Schwierigkeiten mit der Höhenlage gehabt zu haben, hofft jedoch, dass ihre Leistungen im Einzel besser ausfallen werden. Trotz der Herausforderungen genießt Gandler die Olympiastimmung sowie die atemberaubende Kulisse des Veranstaltungsorts und empfindet es als Geschenk, diese Erfahrung gemeinsam mit ihrem Partner Emilien Claude zu teilen. Claude hat aktuell mit einem Bandscheibenvorfall zu kämpfen und hat es schwer, sich im starken französischen Team durchzusetzen.

Die österreichischen Starterinnen im Einzel werden durch die Debütantinnen Anna Andexer und Tamara Steiner ergänzt. Beide Athletinnen haben große Stücke auf die anstehenden Wettbewerbe gesetzt, während sich Waiblinger und Hauser ideal auf ihre Medaillenchancen vorbereiten.

Starke Konkurrenz und Medaillentraum

Ein weiterer prominenter Teilnehmer ist die Italienerin Dorothea Wierer, die nach Gold bei den Olympischen Spielen strebt. Sie hat bereits zwei Titel bei der WM in Antholz gewonnen und ist mit sieben von 17 Weltcupsiegen in 15-km-Rennen eine ernstzunehmende Konkurrentin für die Österreicherinnen. Zu den persönlichen Herausforderungen zählen auch Wierers bisherige Olympia-Leistungen, nachdem sie 2022 im Sprint Bronze errungen hat.

Im Biathlon werden seit den Olympischen Winterspielen 1960 Wettbewerbe für Männer und Frauen ausgetragen, was die mediale Aufmerksamkeit auf diese Disziplin verstärkt hat. Die Wettbewerbe bestehen aus verschiedenen Formaten wie dem 20-km-Rennen und der Mixed-Staffel, die seit 2014 Bestandteil des Programms ist. Olympische Medaillen gelten als die höchsten Auszeichnungen in diesem Sport, was den Druck auf die Athleten nur erhöht.

Die aktuellen Wettbewerbe bieten also nicht nur die Möglichkeit zur Selbstentfaltung, sondern auch zur Begegnung mit einer spannenden Konkurrenz. Während Hauser und Gandler die österreichischen Farben vertreten, bleibt es abzuwarten, welche Erfolge sie nach dieser aufregenden Zeit einfahren können.