Am 21. Jänner 2026 fand das zweite Abfahrtstraining in Kitzbühel statt, das auf der legendären Streif ausgetragen wurde. Giovanni Franzoni aus Italien stellte mit einer Zeit von 1:52,21 Minuten die Bestzeit auf, gefolgt von Nils Alphand aus Frankreich (+0,09 Sekunden) und dem Österreicher Stefan Babinsky (+0,29 Sekunden). Babinsky war der beste Österreicher an diesem Tag, während Vincent Kriechmayr mit einem Rückstand von 1,09 Sekunden auf dem zehnten Platz landete. Marco Odermatt aus der Schweiz schloss das Training auf dem neunten Platz ab, wobei er ebenfalls Bremsschwünge vor dem Ziel einlegte.

Marco Schwarz, der in Wengen krank pausiert hatte, gab sich für dieses Training fit und war mit seiner Leistung zufrieden, auch wenn er außerhalb der Top 50 mit einem Rückstand von 3,55 Sekunden abschloss. Er merkte an, dass es ein gutes Gefühl war, die eigenen Vorgaben gut umzusetzen und sah noch Verbesserungspotenzial im oberen Streckenteil. Kriechmayr, der die Strecke als hervorragend bezeichnete, äußerte ebenfalls, dass es in drei bis vier Kurven noch Raum für Optimierungen gebe. Er hob die starken Leistungen von Franzoni und den Schweizern, insbesondere Marco Odermatt, als große Favoriten hervor.

Trainingsergebnisse und Herausforderungen

Die Trainingsbedingungen waren laut Odermatt gut, dennoch erinnerte er daran, dass die Strecke durch die Schneeverhältnisse nicht weniger gefährlich sei. Ein Vorfall ereignete sich, als Ken Caillot während des Trainings vor der Mausefalle stürzte und mit einem Hubschrauber abtransportiert werden musste; Details zu seinem Gesundheitszustand stehen noch aus. Aleksander Aamodt Kilde konnte aufgrund von Rückenproblemen nicht am zweiten Training teilnehmen, während Fabian Bachler an diesem Freitag sein Weltcup-Debüt geben wird.

In der internen Qualifikation der ÖSV-Fixstarter haben sich Vincent Wieser (37.), Manuel Traninger (39.) und Stefan Rieser (41.) durchgesetzt. Die Abfahrt wird nun über das bevorstehende Rennwochenende im Fokus stehen, in dem am Freitag der Super-G und am Sonntag der Slalom ansteht. Babinsky gab in einem Interview zu, dass seine Topzeit „passiert“ sei und auch er Verbesserungspotenzial sieht, besonders im oberen Streckenteil.

Die kommende Abfahrt wird besonders spannend, da Franzoni mit seiner starken Zeit möglicherweise den seit 1997 bestehenden Streckenrekord von Fritz Strobl (1:51,58 Minuten) gefährden könnte. Dies würde nicht nur seine eigene Karriere fördern, sondern auch die traditionsreiche Geschichte des alpinen Skiweltcups weiter prägen. Der Wettbewerb zeichnet sich immer wieder durch dramatische Wendungen und beeindruckende Leistungen aus, die die Faszination für diesen rasanten Sport weiter anheizen.

Der Alpiner Skiweltcup hat mittlerweile eine lange Liste von Rekorden und herausragenden Leistungen vorzuweisen. Der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte ist Marcel Hirscher, der insgesamt 20 Kristallkugeln gewonnen hat. Bei den Herren gehört der Abfahrtsweltcup zu den prestigeträchtigsten Disziplinen, und es bleibt abzuwarten, wer sich am Ende diese begehrte Auszeichnung in Kitzbühel sichern kann.

Die Vorfreude auf das bevorstehende Rennwochenende ist spürbar, und die Sportler sind bereit, ihr Bestes zu geben, um ihren Platz im Vorderfeld zu behaupten und Geschichte zu schreiben.

Weitere Informationen und spannende Details zu den aktuellen Entwicklungen im alpinen Skiweltcup finden Sie auf LAOLA1, SN.at und in den Aufzeichnungen des Alpinen Skiweltcups.