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Eszter Lajkó: Neue Hoffnungsträgerin in der Chirurgie der Oberschwabenklinik!

Eszter Lajkó ist seit November 2024 Funktionsoberärztin in der Allgemein- und Viszeralchirurgie der Oberschwabenklinik. Die 33-jährige Fachärztin für Viszeralchirurgie hat sich auf Proktologie spezialisiert, ein Teilgebiet, das sich mit Erkrankungen des Enddarms beschäftigt. Lajkó wurde in Hodmezovasarhely, Ungarn, geboren und erwarb ihren akademischen Abschluss an der Universität Szeged, wo sie ihre Diplomarbeit über die „Evaluation der neoadjuvanten Therapie des Rektumkarzinoms“ schrieb.

Ihre Karriere begann im Krankenhaus Sigmaringen, bevor sie 2021 zur Oberschwabenklinik in Ravensburg wechselte. Lajkó beschreibt die Viszeralchirurgie als Kombination aus Präzision, Teamarbeit und Einfühlungsvermögen. Besonders betont sie die Bedeutung der Zusammenarbeit im Team und die individuelle Patientenbetreuung. Neben ihrer ärztlichen Tätigkeit hat sie sportliche Hobbys wie Tennis und Gerätetauchen sowie ein Interesse am Reisen, insbesondere in fernab gelegene Ziele.

Fokus auf Rektumkarzinom

Beim Rektumkarzinom, auch bekannt als Enddarmkrebs, ist die vollständige Entfernung der befallenen Darmabschnitte von zentraler Bedeutung. Die Erhaltung der Kontinenz, also der Stuhlhaltefunktion, hat hierbei höchste Priorität. Hierbei kommen standardisierte Operationsverfahren zum Einsatz, darunter die tiefe anteriore Resektion, die coloanale oder peranale Anastomose und die Pouchbildung.

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Die Totale Mesorektale Exzision (TME) nach Bill Heald wird häufig eingesetzt, da sie funktionelle Störungen der Beckenorgane minimiert. In Fällen bestimmter Tumorinfiltration und Lymphdrüsenbefall wird eine neoadjuvante Therapie (Chemo- und/oder Strahlentherapie) vor der Hauptoperation empfohlen, um die Tumormasse zu verkleinern, die Überlebenschancen zu erhöhen und die Lebensqualität durch erhaltene Kontinenz zu verbessern. Nach der Operation erfolgt eine leitliniengerechte Nachsorge mit standardisierter Erfassung der Kontinenz.

Bei benignen Dickdarmerkrankungen, wie beispielsweise Divertikulitis oder Inkontinenz, bevorzugen Chirurgen minimal-invasive Operationsverfahren. Die Transanale Endoskopische Mukosaresektion (TEM) wird insbesondere bei größeren Rektumadenomen eingesetzt, wobei der Zugang durch den After erfolgt und nicht durch den Bauch.


- Übermittelt durch West-Ost-Medien

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Ravensburg, Deutschland
Beste Referenz
schwaebische.de
Weitere Quellen
klinikum-esslingen.de

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