Die kanadische Schauspielerin Catherine O’Hara ist am Freitag im Alter von 71 Jahren verstorben. Nach Angaben ihres Managers, die gegenüber dem „People“-Magazin bestätigt wurden, erlag sie einer „kurzen schweren Krankheit“ in ihrem Haus in Los Angeles. O’Hara wurde weltweit berühmt durch ihre Rolle der Kate McCallister in dem Weihnachtsklassiker „Kevin – Allein zu Haus“ und dessen Fortsetzung „Kevin – Allein in New York“ berichtet vienna.at.

Die Schauspielerin war nicht nur für ihre Rolle in der „Kevin“-Reihe bekannt. 1988 verzauberte sie das Publikum in Tim Burtons „Beetlejuice“ als Delia Deetz, ein Part, den sie 2024 in der Fortsetzung „Beetlejuice Beetlejuice“ wieder aufnahm merkt der Spiegel an.

Ein vielseitiges Talent

Catherine O’Hara begann ihre Karriere bereits 1980 mit „Double Negative“ und trat in verschiedenen namhaften Produktionen auf. Sie hatte Auftritte in Martin Scorseses „Die Zeit nach Mitternacht“ und Mike Nichols‘ „Sodbrennen“. In den letzten Jahren erfreute sich O’Hara besonders großer Beliebtheit durch ihre Darstellung der Moira Rose in der Emmy-prämierten Serie „Schitt’s Creek“. Für diese Rolle erhielt sie 2020 sowohl den Emmy als auch einen Golden Globe sowie einen SAG Award laut n-tv.

In der Sitcom „Schitt’s Creek“ spielte sie zusammen mit Eugene Levy ein Ehepaar, das nach einer finanziellen Pleite sein Leben neuordnet. Ihre Darstellung wurde von der Kritik gefeiert und verlieh ihr einen ikonischen Status in der Fernsehwelt.

Letzte Rollen und Vermächtnis

Zuletzt war Catherine O’Hara in der Comedyserie „The Studio“ an der Seite von Seth Rogen zu sehen. Zudem absolvierte sie 2025 einen Gastauftritt in der erfolgreichen Serie „The Last of Us“. Ihre Leistungen und ihr Charisma werden in der Film- und Fernsehbranche unvergessen bleiben.

Ihr Tod hinterlässt eine Lücke in der Unterhaltungswelt, und sie wird von ihren Fans sowie den Kollegen in der Industrie schmerzlich vermisst. O’Hara bleibt eine Inspiration für viele, ihr Werk wird auch weiterhin in Erinnerung bleiben.