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Zukunftsweisende Reformen für die mentale Gesundheit von Kindern in Österreich

Am 28. Februar 2025 wurde das Regierungsprogramm der österreichischen Regierung vorgestellt, welches umfassende Reformen zur mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ankündigt. Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (ÖGKJP) begrüßt mehrere zukunftsweisende Ansätze, die insbesondere Themen wie Kinderrechte und Kinderschutz betreffen. Ein zentraler Punkt ist die Verbesserung der Bekämpfung von Kindesmissbrauch, einschließlich notwendigen therapeutischen und finanziellen Unterstützungmaßnahmen für die Opfer, die gemeinsam mit Kinderschutzorganisationen erarbeitet werden sollen. Auch die psychosoziale Versorgung beinhaltet signifikante Schwankungen, darunter ein angestrebter jährlicher Ausbau der Therapieangebote um 25 Millionen Euro ab 2026 und eine zusätzliche Steigerung um 50 Millionen Euro ab 2027.

Gleichzeitig sollen umfassende Maßnahmen in der Bildung durchgeführt werden. Hierzu gehört die Reorganisation des schulärztlichen Sektors sowie der Ausbau von Gesundheitsteams, inklusive Schulkrankenschwestern. Der Fokus liegt auf der Einführung von „Reha-Klassen“ für Schüler mit ernsten Verhaltensauffälligkeiten und psychiatrischen Diagnosen. Zudem ist beabsichtigt, die Schulsozialarbeit zu erweitern und einen Rechtsanspruch auf ein 11. und 12. Schuljahr einzuführen, wie es in den Berichten von blog.lebensbruecke.de deutlich wird.

Relevante Entwicklungsbereiche

Die Relevanz der psychischen Gesundheit in der Entwicklung von Kindern wurde ebenfalls adressiert. Laut dem Blog über Entwicklungsbereiche ist es entscheidend zu erkennen, dass Kinder in ihrem eigenen Tempo lernen und sich entwickeln. Dies gilt insbesondere für die Bereiche Sprache und Motorik, die eng miteinander verknüpft sind. Anstatt Druck auszuüben, sollten Eltern eine entspannte Herangehensweise wählen, um das Selbstvertrauen und die intrinsische Motivation der Kinder zu fördern. Eine Umgebung, die kreative Entfaltung ermöglicht, kann die Widerstandsfähigkeit und individuellen Talente der Kinder erheblich stärken.

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Insgesamt zeigt das Regierungsprogramm viele positive Ansätze, um die psychosoziale Versorgung nachhaltig zu verbessern. Dennoch bedarf es weiteren Engagements, um die klaren Bedürfnisse psychisch kranker Kinder und Jugendlicher in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken und Ausbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie auszubauen.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Laimgrubengasse 10, 1060 Wien, Österreich
Beste Referenz
ots.at
Weitere Quellen
blog.lebensbruecke.de

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