Überlebender des Air-India-Absturzes: Schmerz und Aufruf zur Hilfe!

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Vishwash Kumar Ramesh, der einzige Überlebende des Air-India-Absturzes, spricht vier Monate nach dem Unglück über seine Herausforderungen.

Vishwash Kumar Ramesh, der einzige Überlebende des Air-India-Absturzes, spricht vier Monate nach dem Unglück über seine Herausforderungen.
Vishwash Kumar Ramesh, der einzige Überlebende des Air-India-Absturzes, spricht vier Monate nach dem Unglück über seine Herausforderungen.

Überlebender des Air-India-Absturzes: Schmerz und Aufruf zur Hilfe!

Vishwash Kumar Ramesh ist der einzig überlebende Passagier des tragischen Absturzes von Air-India-Flug 171, der sich am 12. Juni 2025 ereignete. Der Flug, der beim Anflug auf Ahmedabad endete, forderte 241 Menschenleben. Vier Monate nach dem Unglück spricht Ramesh nun erstmals öffentlich über die schweren Folgen des Vorfalls in Interviews mit britischen Medien. Sein Zustand wird von posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und körperlichen Beschwerden wie Schmerzen im Knie und Rücken geprägt.

Ramesh berichtet, dass er große Schwierigkeiten hat, sich selbstständig zu bewegen und auf die Hilfe seiner Frau angewiesen ist. Besonders belastend ist der Verlust seines jüngeren Bruders Ajaykumar, der ebenfalls an Bord war und im Unglück starb. Ramesh findet, dass die Trauer seiner Familie unermesslich ist; seine Mutter sitzt seit vier Monaten jeden Tag vor der Tür, ohne zu sprechen oder etwas zu tun. Diese Situation hat nicht nur psychische, sondern auch existenzielle Probleme für die Familie zur Folge, da der Fischereibetrieb der Familie infolge des Unglücks zusammengebrochen ist und sie derzeit kein Einkommen haben.

Entschädigung und Anfragen an Air India

Air India hat Ramesh eine einmalige Entschädigung von 21.500 Pfund angeboten, die er zwar angenommen hat, jedoch als unzureichend empfindet. Seine Berater haben die Airline dreimal zu einem Gespräch eingeladen, jedoch wurden alle Einladungen unbeantwortet oder abgelehnt. Rameshs medienwirksamer Auftritt soll nun die Airline dazu bewegen, einem vierten Gespräch zuzustimmen. Ein Sprecher von Air India hat erklärt, dass man sich der Verantwortung bewusst sei und weiterhin in Kontakt stehe.

Die psychischen Belastungen, die nach einem solchen Trauma auftreten können, sind für viele Überlebende wie Ramesh eine immense Herausforderung. Laut Experten können emotionale Belastungen zu ernsthaften psychischen Erkrankungen führen, darunter Ängste und Depressionen. Für Menschen in Rameshs Situation ist es wichtig, Unterstützung zu erhalten und Möglichkeiten zur Bewältigung der traumatischen Erlebnisse zu finden. Strategien wie Entspannungsübungen und die Pflege sozialer Kontakte können dabei hilfreich sein.

Psychische Belastungen in der Luftfahrt

Im Bereich der Luftfahrt sind psychische Belastungen ein weit verbreitetes Thema. Beschäftigte in der Luftfahrt sind oft hohem Druck ausgesetzt, sei es beim Umgang mit Passagieren oder durch die Anforderungen der Sicherheits- und Pünktlichkeitschecks. Langandauernde Zwangshaltungen und die ständige Überwachung können zu psychischen Problemen führen, die auch die Sicherheit der Passagiere beeinträchtigen können. Daher sind Vorschläge zur Minderung solcher Belastungen, wie Yoga und Sport, von großer Bedeutung, sodass die Gesundheit der Angestellten nicht gefährdet wird.

Die Herausforderungen, vor denen Ramesh und andere, die solche Tragödien erlebt haben, stehen, machen deutlich, dass neben finanzieller Unterstützung auch eine angemessene psychologische Begleitung notwendig ist. Das Schicksal von Vishwash Kumar Ramesh trägt dazu bei, eine breitere Diskussion über Verantwortung und Menschlichkeit in der Luftfahrtindustrie anzustoßen.