Schilddrüse in den Wechseljahren: Klein, aber entscheidend für Ihr Wohlbefinden!

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Erfahren Sie, wie die Schilddrüse das Wohlbefinden von Frauen in den Wechseljahren beeinflusst und welche Symptome auftreten können.

Erfahren Sie, wie die Schilddrüse das Wohlbefinden von Frauen in den Wechseljahren beeinflusst und welche Symptome auftreten können.
Erfahren Sie, wie die Schilddrüse das Wohlbefinden von Frauen in den Wechseljahren beeinflusst und welche Symptome auftreten können.

Schilddrüse in den Wechseljahren: Klein, aber entscheidend für Ihr Wohlbefinden!

Die Schilddrüse, ein kleines, schmetterlingsförmiges Organ, das die Luftröhre umschließt, spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden und die Gesundheit von Frauen, insbesondere in den Wechseljahren. Dies betont die Urologin und Spezialistin für Wechseljahre, Nicole Weirich, in ihren aktuellen Ausführungen zur Bedeutung der Schilddrüse. Die hormonellen Umstellungen während dieser Lebensphase haben einen direkten Einfluss auf die Schilddrüsenfunktion und können erhebliche körperliche und psychische Auswirkungen mit sich bringen. Symptome wie Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen und Konzentrationsschwierigkeiten stehen oft im Zusammenhang mit Störungen der Schilddrüsenfunktion, wie vol.at berichtet.

In den Wechseljahren werden Frauen häufig mit Schilddrüsenproblemen konfrontiert, was nicht zuletzt auf eine Häufung von Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis zurückzuführen ist. Diese Erkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift, kann schleichend zu einer Unterfunktion führen, oft zunächst unbemerkt. Dabei ist der TSH-Wert ein wichtiger Indikator: Hochnormale Werte (2,5–4,5 mIU/l) können mit ungünstigen Blutfettwerten und frühen Stoffwechselveränderungen einhergehen, insbesondere nach der Menopause, informiert hormontherapie-wechseljahre.de.

Symptome und Diagnose

Ein besonderes Problem bei der Diagnostik von Schilddrüsenerkrankungen ist, dass oft nur der TSH-Wert gemessen wird. Weirich weist darauf hin, dass eine umfassende Beurteilung mehrere Werte erfordert, darunter fT3, fT4 sowie Informationen über Geschlechtshormone, Lebensstil und mögliche Nährstoffdefizite. Insbesondere in den Wechseljahren kann ein TSH-Wert unter 0,1 mIU/l auf eine Schilddrüsenüberfunktion hinweisen, die das Risiko für gravierende Erkrankungen wie Vorhofflimmern, Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.

Auf der anderen Seite steigert ein TSH-Wert über 10 mIU/l das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, Atherosklerose, Depressionen und kognitive Einschränkungen. Viele Frauen entwickeln in dieser Zeit erstmalig eine Hashimoto-Thyreoiditis, was die Diagnose zusätzlich verkompliziert, da der Verlauf schubweise stattfinden kann und häufig mit Symptomen einer Überfunktion beginnt, bevor die Unterfunktion offensichtlich wird, erklärt die-wechseljahre.com.

Empfehlungen für Frauen in den Wechseljahren

Die Wechseljahre sind nicht nur eine Zeit hormoneller Veränderungen, sie können auch signifikante Auswirkungen auf die Schilddrüse haben. Ein ganzheitlicher Ansatz bei der Diagnose und Behandlung von Beschwerden ist daher empfehlenswert. Die Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen dem weiblichen Hormonsystem und der Schilddrüsenfunktion ist entscheidend für die ganzheitliche Gesundheit der betroffenen Frauen.

In der Praxis ist es essenziell, eine Überdosierung von Schilddrüsenhormonen zu vermeiden, insbesondere nach den Wechseljahren, um potenzielle Risiken wie Osteoporose nicht zu erhöhen. Auf eine sorgfältige Kontrolle der Schilddrüsenwerte und deren Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden sollte besonders geachtet werden, um die Lebensqualität in dieser prägnanten Lebensphase zu sichern.