Psychische Gesundheit von Jugendlichen: Alarmierende Ergebnisse der HBSC-Studie!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Am 10.11.2025 informiert ORF über die Jugendgesundheit, WHO-Strategien und Ergebnisse der HBSC-Studie in Österreich.

Am 10.11.2025 informiert ORF über die Jugendgesundheit, WHO-Strategien und Ergebnisse der HBSC-Studie in Österreich.
Am 10.11.2025 informiert ORF über die Jugendgesundheit, WHO-Strategien und Ergebnisse der HBSC-Studie in Österreich.

Psychische Gesundheit von Jugendlichen: Alarmierende Ergebnisse der HBSC-Studie!

Die psychische Gesundheit von Jugendlichen in Österreich steht zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit. Dies zeigt die aktuelle Situation, die durch die Ergebnisse der WHO-HBSC-Studie 2021/22 unterstützt wird. Laut ORF hat sich die psychische Situation von Jugendlichen während der Pandemie weiter verschlechtert. Besonders betroffen sind Mädchen, die stärker unter psychischen und physischen Beschwerden leiden als Burschen.

Die HBSC-Studie, welche die größte europäische Kinder- und Jugendgesundheitsstudie darstellt, wurde in 51 Ländern durchgeführt und liefert wichtige Erkenntnisse über die Gesundheit junger Menschen. In Österreich analysierten Wissenschaftler Daten von 7.099 Schülerinnen und Schülern im Alter von 11 bis 17 Jahren. Die Ergebnisse zeigen, dass der Gesundheitszustand von 74 bis 90 Prozent der Schüler:innen als ausgezeichnet oder gut bewertet wird. Dennoch gibt es alarmierende Trends: Lebenszufriedenheit sinkt mit zunehmendem Alter, und 31 Prozent der Mädchen sowie 19 Prozent der Burschen fühlen sich mit ihrem Leben unzufrieden.

Steigende Belastungen und Beschwerden

Besonders besorgniserregend ist der Anstieg von Beschwerden wie Gereiztheit, schlechte Laune, Einschlafschwierigkeiten sowie Zukunftsängsten. Die Studie zeigt, dass seit 2010 die Beschwerdelast bei Schülerinnen und Schülern kontinuierlich gestiegen ist. Mobbing ist ebenfalls ein aktuelles Problem, von dem 3 bis 12 Prozent der Mädchen und 4 bis 13 Prozent der Burschen berichten.

Vor diesem Hintergrund stellt die Weltgesundheitsorganisation WHO fest, dass eine evidenzbasierte Unterstützung für Jugendliche von entscheidender Bedeutung ist. Die WHO unterstützt Länder dabei, nationale Gesundheitsstrategien für Jugendliche zu entwickeln. Im Zentrum dieser Bemühungen steht das Programm „Global Accelerated Action for the Health of Adolescents“, welches nationale Entscheidungsträger und Programmmanager bei der Planung und Umsetzung von Jugendgesundheitsprogrammen unterstützt.

Maßnahmen zur Verbesserung der Situation

In Österreich hat das Gesundheitsministerium zusammen mit anderen Organisationen Initiativen zur Unterstützung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen gestartet. Projekte wie „Gesund aus der Krise“ bieten kostenfreie psychologische und psychotherapeutische Beratungen an. Zudem zielt das Projekt „Selbstwert plus – Mädchen und junge Frauen stärken“ darauf ab, psychosoziale Unterstützung speziell für Mädchen und junge Frauen zu fördern.

Zusätzlich initiierte das Bildungsministerium ein „Pädagogisches Sofortpaket“, um Schüler:innen in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Die Agenda Gesundheitsförderung des Gesundheitsministeriums umfasst verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit und verfolgt das Ziel, eine Übersicht über bestehende Angebote für psychosoziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu erstellen.

Die fortwährenden Herausforderungen in der psychischen Gesundheit von Jugendlichen erfordern eine koordinierte Anstrengung aller Beteiligten. Die angeführten Programme und Strategien sollen dazu beitragen, den Betroffenen die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen und ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Für weitere Informationen und Ressourcen zur Unterstützung der Jugendgesundheit in Österreich können Interessierte die Plattform wohlfuehl-pool.at besuchen.