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Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus macht weiterhin Sorgen und hat weltweit Besorgnis ausgelöst. Seit mittlerweile 13 Tagen ist er aufgrund einer beidseitigen Lungenentzündung im römischen Gemelli-Krankenhaus in Behandlung. Laut neuesten Berichten des Vatikans ist sein Zustand "kritisch, aber stabil". Er hat in der vergangenen Nacht ruhig geschlafen und die Blutwerte zeigen eine stabile Entwicklung. Dennoch bleibt die Prognose der Ärzte, was seine vollständige Genesung angeht, verhalten optimistisch, wie tagesschau.de berichtete.
Gebete für den Papst
Die Nachrichten über die Erkrankung von Franziskus haben nicht nur katholische Gläubige betroffen gemacht, sondern auch Menschen aus anderen Glaubensrichtungen. In Sri Lanka führte ein buddhistisches Ritual, das von Mönchen abgehalten wurde, zu Ehren des Papstes statt. Die Zeremonie, die im Agrashravaka-Tempel stattfand, wurde auch von katholischen Vertretern besucht, um der Genesung des Papstes zu gedenken, berichtete kathpress.at. Auch in der Istiqlal-Moschee in Jakarta, die der Papst im vergangenen Jahr besucht hatte, wurde für seine Gesundheit gebetet. An dieser Zeremonie nahmen hochrangige muslimische und katholische Würdenträger teil, was die interreligiöse Verbundenheit des Papstes widerspiegelt.
Zusätzlich äußerten führende Persönlichkeiten aus verschiedenen Religionsgemeinschaften ihre Unterstützung. Rabbi Shmuley Botech betonte die Bedeutung des Papstes im jüdisch-katholischen Dialog und bezeichnete ihn als Vorkämpfer für Frieden und Versöhnung. Der Generalsekretär des Bahá'í-Lotus-Tempels in Neu-Delhi, A.K. Merchant, schloss Franziskus in seine Gebete mit ein und bat um göttliche Barmherzigkeit. Währenddessen blieben die genauen Details zu seinen gesundheitlichen Herausforderungen, darunter auch zu möglichen Nierenproblemen, jedoch unklar. Man hofft auf eine baldige Besserung, während Gebete und Hoffnungen rund um den Globus für ihn geäußert werden.
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