
Eine spannende Wendung zeichnet sich beim Deutschen Fußballbund (DFB) ab: Präsident Bernd Neuendorf hat die Absicht geäußert, die Zusammenarbeit mit Sportdirektor Rudi Völler über die bevorstehende Weltmeisterschaft im kommenden Jahr hinaus zu verlängern. Wie er in einem Interview mit Sky betonte, sei Völler ein "integraler Bestandteil dieses Teams" und beide Parteien möchten zeitnah in Gespräche eintreten, um die Perspektiven der Zusammenarbeit zu klären. Völlers ursprünglicher Plan, nach der WM 2026 im Fußball zurückzutreten, scheint nun ins Wanken zu geraten, da er sich emotional mit Julian Nagelsmann und der Mannschaft verbunden fühlt, berichtete laola1.at.
Diese Neuigkeiten sind besonders bedeutend, da Völler erst seit Februar 2023 offizielle Direktor ist und ursprünglich nur für die Unterstützung der Heim-EM eingeplant war. Seine Rolle wurde jedoch durch die positive Entwicklung der Mannschaft und das Vertrauen des DFB in seine Fähigkeiten gestärkt. Nagelsmann, dessen Vertrag nun bis 2028 läuft, hat ebenfalls öffentlich für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit plädiert. Neuendorf zeigte sich optimistisch, dass diese Gespräche zu einer Einigung führen könnten: "Wir müssen uns natürlich zusammensetzen und diese Dinge im Einzelnen besprechen", erklärte er, wie sportschau.de berichtete.
Völlers Rücktrittsabsichten waren in den vergangenen Monaten ein heiß diskutiertes Thema. Seit seinem Beginn beim DFB hat er maßgeblich zur Stabilisierung des Teams beigetragen, doch die direkte Einflussnahme auf die kommenden Spiele, besonders das bevorstehende Nations-League-Viertelfinale gegen Italien, könnte entscheidend sein, um die Zukunft seiner Position zu definieren. Ob Völler nach diesen bedeutenden Spielen kulminierende Gespräche über seine Zukunft führen wird, bleibt abzuwarten, doch das Interesse des DFB an einer fortgesetzten Kooperation ist offensichtlich.
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