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In einer hitzigen Debatte rund um den spanischen Fußball hat Hansi Flick, Trainer des FC Barcelona, klare Ansagen zu den jüngsten Vorwürfen von Real Madrid gemacht. Nach der überraschenden 0:1-Niederlage gegen Espanyol Barcelona äußerten sich die Königlichen in einem deutlich kritischen Brief, in dem sie das Schiedsrichtersystem beschuldigten, „von innen heraus korrupt“ zu sein. Flick reagierte auf diese Kritik mit einem klaren Seitenhieb und betonte in einer Pressekonferenz, dass solche Ausreden für sein Team undenkbar seien. „Sie machen es so, das ist nicht unsere Art. Ich habe gesagt, keine Ausreden, und wir machen es so“, stellte Flick fest, während er sich auf das bevorstehende Copa del Rey-Duell mit Valencia vorbereitete. Diese Haltung unterstreicht seine Philosophie, die lauten soll: "Keine Beschwerden und keine Schuldzuweisungen, das gefällt mir nicht", so Flick weiter.
Flick unterstützt Schiedsrichter
Die Schiedsrichter-Kritik von Real Madrid, die in den letzten Monaten mehrfach zur Sprache kam, fand bei Flick kein Gehör. Er verteidigte die Unparteiischen und wies darauf hin, dass sie in ihrem Job vor großen Herausforderungen stehen. „Wir müssen auf sie aufpassen, diese Situation ist nicht einfach“, erklärte er. Seine Botschaft ist klar: Während Real Madrid sich in einem Schlamassel aus Vorwürfen und Kritiken befindet, verfolgt Barcelona einen anderen Kurs – einen, der auf Professionalität und Verantwortung abzielt.
Der Druck auf Real Madrid wird durch diese Ereignisse nur noch verstärkt, insbesondere da sie aktuell Tabellenführer in La Liga sind und vier Punkte Vorsprung auf Barcelona haben. Flicks Aussagen könnten zudem für zusätzlichen Zündstoff in der Rivalität zwischen diesen beiden großen Clubs sorgen, wie laola1.at berichtete. Auch sport.sky.de deckt die scharfe Reaktion von Flick ab, der deutlich macht, dass sein Team sich auf die eigene Leistung konzentrieren will, anstatt sich hinter Ausreden zu verstecken.
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