Neues Rektoratsteam der PMU: Vision für internationale Exzellenz!
Das neue Rektoratsteam der PMU wurde bestätigt: Assoz. Prof. Dr. Weißenbacher leitet künftig die Universität in Salzburg und Nürnberg.

Neues Rektoratsteam der PMU: Vision für internationale Exzellenz!
Assoz. Prof. Dr. Annemarie Weißenbacher wird die neue Rektorin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) für die Standorte Salzburg und Nürnberg. Sie tritt die Nachfolge des scheidenden Rektors an, dessen Einsatz in den vergangenen Jahren vom Stiftungsrat gewürdigt wird. An der Seite von Weißenbacher wird Univ. Prof. Dr. Elmar Aigner als Vizerektor für Studium und Lehre fungieren, während Prim. Univ. Prof. Dr. Christian Datz ab Januar den Bereich Forschung leitet. Diese Veränderungen wurden am 18. November 2025 offiziell bestätigt, und das neue Führungsteam wurde von den Mitgliedern des Stiftungsrats anerkannt.
Das Team der PMU setzt sich aus erfahrenen Fachleuten zusammen:
- Assoz. Prof. Dr. Annemarie Weißenbacher (Rektorin)
- Dr. Vera Coreth (Leitung Finanzabteilung, interimistische Kanzlerin)
- Univ. Prof. Dr. Herbert A. Reitsamer (Leiter Universitätsaugenklinik)
Mit einer klaren Vision strebt das neue Team an, das Profil der PMU sowohl national als auch international zu schärfen und die Exzellenz durch Zusammenarbeit und Verantwortung zu fördern.
Forschung und Zusammenarbeit im Fokus
Ein Kernelement der neuen Strategie beinhaltet die enge Kooperation mit dem Uniklinikum Salzburg, Lehrkrankenhäusern und weiteren Gesundheitsdienstleistern. In Anbetracht der Herausforderungen des Gesundheitssystems in einer älter werdenden Gesellschaft sind interdisziplinäre Ansätze gefordert. Hierbei leistet auch die Medizinische Universität Lausitz mit ihren Forschungsschwerpunkten im Bereich der Gesundheitssystemforschung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens einen wesentlichen Beitrag. Diese Universität konzentriert sich auf die Analyse und Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch innovative Lösungsansätze im Versorgungssystem. Ihr Ziel ist es, langfristige Impulse für die Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitssystems zu geben, insbesondere in ländlichen Regionen.
Die Forschungsschwerpunkte an der Medizinischen Universität Lausitz umfassen:
- Gesundheitssystemforschung
- Digitalisierung des Gesundheitswesens
Diese Schwerpunkte zielen darauf ab, zentrale Herausforderungen im Gesundheitssystem zu adressieren und relevante Innovationen in der Gesundheitsversorgung zu erproben und zu implementieren. Abschließend sind sie durch verschiedene Ebenen strukturiert, die von der Mikroebene – den direkten Beziehungen zwischen Leistungserbringern und Patienten – bis hin zur Makroebene, die systemische Vergleiche und Wechselwirkungen beleuchtet, reichen.
Digitalisierung als Schlüsselthema
Ein weiterer wichtiger Aspekt der modernen Gesundheitsversorgung ist die Digitalisierung. Das Bundesministerium für Gesundheit hat in den letzten Jahren bedeutende Maßnahmen zur Beschleunigung der Digitalisierung im Gesundheitswesen ergriffen, darunter die Förderung digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA). Diese Entwicklungen schaffen neue Möglichkeiten für die Patientenversorgung, die sowohl Qualität als auch Effizienz verbessern können. Dabei steht die Akzeptanz und die Qualität digitaler Lösungen im Fokus, um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen.
Die digitalen Prozesse werden an den verschiedenen Ebenen des Gesundheitssystems untersucht, von den individuellen Bedürfnissen der Patienten bis hin zu gesetzgeberischen Rahmenbedingungen und der ökonomischen Integration digitaler Technologien. Der digitale Wandel im Gesundheitswesen wird somit nicht nur als technologische Notwendigkeit, sondern auch als strategischer Imperativ gesehen, um die Qualität der Versorgung nachhaltig zu verbessern und den steigenden Versorgungsbedarfen gerecht zu werden.
Mit der Ernennung des neuen Rektorats und einem starken Fokus auf interdisziplinäre Forschung und Digitalisierung geht die PMU einen wichtigen Schritt, um ihrer Rolle im österreichischen und internationalen Gesundheitssystem gerecht zu werden. In dieser dynamischen Landschaft zeigen sich sowohl Herausforderungen als auch Chancen, die aktiv gestaltet werden müssen.