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Salmonellen: Hühnerkebab aus Polen Ursache für Krankheitsausbruch

Salmonellenalarm: Gefahr durch Fleisch aus Polen

In Österreich wurden in verschiedenen Bundesländern insgesamt 27 Fälle von Salmonelleninfektionen gemeldet. Dies beinhaltet auch einen tragischen Todesfall. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) identifizierte drei verschiedene Stämme von Salmonella enteritidis im Zusammenhang mit den Erkrankungen. Erste Erhebungen deuten darauf hin, dass Hühnerfleisch aus Polen, insbesondere für die Produktion von Kebabspießen verwendet, als Infektionsquelle verantwortlich sein könnte.

Die Symptome einer Salmonelleninfektion umfassen Magen-Darm-Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Durchfall. Besonders gefährdet sind Säuglinge und ältere Menschen. Die gefährlichen Bakterien finden sich hauptsächlich in Eiern, Geflügelprodukten und Hackfleisch. Die lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüche wurden in Österreich höchstwahrscheinlich durch den Verzehr von Hühnerkebabspießen aus Polen verursacht.

Experten empfehlen eine sorgfältige Hygiene bei der Zubereitung und dem Verzehr von Lebensmitteln, insbesondere in den Sommermonaten, wenn Salmonelleninfektionen häufiger auftreten. Die Erreger gedeihen in einem Temperaturbereich von zehn bis 47 Grad Celsius, wobei höhere Temperaturen ihr Wachstum beschleunigen. Um Salmonellen abzutöten, sollte Essen auf über 70 Grad Celsius erhitzt werden.

In Deutschland wurden zehn mit Salmonellen infizierte Personen gemeldet, die möglicherweise mit den Ausbrüchen in Österreich in Verbindung stehen. Die registrierten lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüche in Österreich sind insgesamt rückläufig, obwohl die Anzahl der Erkrankten variieren kann. In Schweden mussten aufgrund von Salmonellenfunden in Hühnerfarmen massive Schlachtungen von Legehennen durchgeführt werden.

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